Read Wachstumsschmerz by Sarah Kuttner Online

wachstumsschmerz

Wann ist denn nur alles so kompliziert geworden?Luise und Flo sind ein Paar und beschließen, endlich erwachsen zu werden. Sie suchen eine Wohnung, ziehen zusammen, schaffen sich ein gemeinsames Bett an und tanzen zu Manfred Krug durch ihre neuen Zimmer. Doch nach kurzer Zeit stehen sie im Flur nebeneinander wie zwei an der Raststätte vergessene Kinder. Luise hat das GefühlWann ist denn nur alles so kompliziert geworden?Luise und Flo sind ein Paar und beschließen, endlich erwachsen zu werden. Sie suchen eine Wohnung, ziehen zusammen, schaffen sich ein gemeinsames Bett an und tanzen zu Manfred Krug durch ihre neuen Zimmer. Doch nach kurzer Zeit stehen sie im Flur nebeneinander wie zwei an der Raststätte vergessene Kinder. Luise hat das Gefühl, nur Erwachsen zu spielen. Irgendwie ist dieses Leben falsch. Als ob jemand plötzlich alles verwandelt hätte, die Regeln geändert für das Leben, ab dreißig oder so. Quarterlife crisis: Darf man die zahllosen Möglichkeiten des Lebens einfach ignorieren und wie ungebetene Gäste vor der Tür stehen lassen? Wie kann man der Liebe vertrauen, wenn man nicht mal sich selbst vertraut? Wie konnte die Zeit nur so schnell vergehen? Und was fangen wir mit den nächsten zwei Dritteln des Lebens an?So berührend wie lustig, ernsthaft und schlau erzählt Sarah Kuttner von der Sehnsucht und der Angst, ein eigenes, richtiges, erwachsenes Leben zu haben....

Title : Wachstumsschmerz
Author :
Rating :
ISBN : 9783839811399
Format Type : Audio CD
Number of Pages : 5 Pages
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Wachstumsschmerz Reviews

  • Patrizia
    2019-01-17 05:07

    Auch als Reheard schön <3

  • Sarah
    2018-12-30 01:22

    Sarah Kuttner's 2. Buch ist auch das zweite Buch das ich von ihr lese und ich freue mich schon jetzt auf die nächsten 20. Ich fühle mich in ihren Büchern immer direkt zu Hause und mag die Art wie sie schreibt und identifiziere mich mit der Art wie ihrem Charaktere denken. Überhaupt ist der wohl wichtigste Aspekt in "Wachstumsschmerz" wie gut man sich mit Luise identifizieren kann als Frau um die 30. Wenn auch sicher nicht mit jedem Aspekt ihres Denkens, bin ich mir dennoch sicher, das Jeder von uns sich schon häufiger genau so gefühlt hat wie Luise in der ein oder anderen Situation. Und Frau Kuttner findet die richtigen Worte für eben diese Gefühle. Danke!

  • Svenja
    2018-12-26 07:54

    Da ich mich in ähnlichen Situationen wie die Protagonisting befinde und befand im letzten Jahr, fiel es mir nicht sonderlich schwer, das meiste von ihrem Gefühlen nachzuempfinden. Manche Dinge hätte ich natürlich nie so gut in Worte fassen können,deswegen tat es irgendwie gut, das Buch zu lesen (auch wenn ich nichts Neues daraus 'gelernt' habe oder mitgenommen habe, ausser, dass ich nicht alleine bin). Ganz oft musste ich schmunzeln oder lachen obwohl das generelle Thema nicht wirklich 'lustig' ist.

  • Franzie Lovegood
    2018-12-22 05:09

    Leider konnte es mich nicht ganz so überzeugen wie Mängelexemplar, aber trotzdem ein Schmuckstück!

  • Anna
    2018-12-25 06:24

    Ich mag die Art, wie die Autorin liest und damit vor allem die Dialoge sehr lebendig interpretiert. Nach einem guten Start hat mich die Handlung allerdings überhaupt nicht mehr gefesselt, und es war mir auch nicht ganz klar, in welche Richtung die Geschichte läuft. Deshalb habe ich das Hörbuch nicht zu Ende gehört.

  • Literameer
    2018-12-26 06:59

    Luise und Flo sind nun schon seit 4 Jahren ein Paar. Als sie beschließen, endlich Erwachsen zu werden, fangen die Probleme der beiden erst an. Die Suche nach einer gemeinsamen Wohnung wird begleitet von den Ängsten der beiden und gestaltet sich dadurch schwieriger als gedacht. Und auch das Zusammenleben fällt anders aus als erhofft und der anfänglichen Begeisterung für ein richtiges Erwachsenleben weicht schnell die Ernüchterung des Alltags.Sarah Kuttners Erstling „Mängelexemplar“ hat mir sehr gut gefallen, und deswegen habe ich mich auch über das Erscheinen von „Wachstumsschmerz“ gefreut. Allerdings war ich unsicher, ob mir die Thematik wirklich gefällt. Nach vielen tollen Rezensionen dachte ich jedoch, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Es war besser und auch thematisch vielfältiger als erwartet, für mich kommt es jedoch nicht an „Mängelexemplar“ heran.Sarah Kuttners Schreibe hat mir erneut gut gefallen. Sie schreibt locker, ehrlich, manchmal humorvoll, manchmal sarkastisch, jedoch stets immer mitten aus dem Leben heraus. Die beiden Protagonisten, Flo und Luise, haben mir nicht gefallen und ich bin auch nicht richtig warm mit ihnen geworden. Flo war mir zu ruhig, zu duckmäuserisch und ein viel zu großer Ja-Sager. Luise hingegen fand ich einfach nur anstrengend, zickig und nervig. Ihre große Unentschlossenheit bezüglich einer gemeinsamen Wohnung fand ich auch nervig und diese Stellen haben sich für mich dann auch etwas gezogen. Inhaltlich dreht sich ein wichtiger Teil des Buches um die Thematik des Erwachsenwerdens. Und in Anbetracht dieser Thematik fand ich die beiden Protagonisten passend ausgewählt, denn wirklich erwachsen sind beide noch nicht.Die von Sarah Kuttner angesprochenen Fragen wie wann ist man wirklich Erwachsen? Muss man überhaupt Erwachsen werden? Was erwartet man vom Leben? Wie soll es beruflich weitergehen? Wohin geht die eigene Reise? Sind Fragen, welche nicht nur die Protagonisten sondern wohl auch jeden Leser schon beschäftigt haben. Während des Lesens habe ich über diese Dinge nachgedacht. Dies hat mir gut gefallen, denn ich mag es, wenn man durch ein Buch den Input bekommt, über Dinge nachzudenken. In einigen Gedankengängen konnte ich mich wiederfinden und auch das hat mir gut gefallen. Und auch wenn die Thematiken zum nachdenken anregen, fand ich dass die Autorin teilweise recht oberflächlich geblieben ist und manche Punkte nur leicht angerissen hat. Das finde ich wirklich schade, denn dass Sarah Kuttner auch in die Tiefe ihrer Figuren gehen kann, hat sie mit „Mängelexemplar“ bewiesen.Die Geschichte wird immer wieder durch Memos, welche aus Luises Sicht geschrieben sind, unterbrochen. Diese Memos sind sehr privat und ich habe mich teilweise beim Lesen gefühlt, als würde ich unerlaubterweise in einem fremden Tagebuch lesen. Und auch wenn es interessant war, diese sehr intim wirkenden Gedanken der Protagonistin zu lesen, so fand ich die Memos falsch platziert. Man erfährt durch sie viel zu schnell, wie die Geschichte endet, was der Geschichte für mich enorm an Spannung genommen hat.

  • Julia Mayer
    2019-01-12 08:09

    Ich habe noch keines von Sarah Kuttner's Büchern gelesen und ehrlich gesagt auch noch nicht einmal etwas von ihr als Autorin gehört. Vielleicht fehlte mir dazu bisher immer das Interesse, aber das ist wohl auch bei jedem anders. Nichtsdestotrotz hat mich vor allem das Cover des Buches Wachstumsschmerz persönlich sehr angezogen. Vom S. Fischer Verlag habe ich auch schon viele sehr gute Bücher gelesen, während ich bei diesem Exemplar nicht einmal zögern musste und es mir gleich aus der Bibliothek mit ausgeliehen habe.Im Grunde handelt das Buch von Luise und Flo, die seit ein paar Jahren ein Paar sind und zusammenzuziehen und irgendwie "erwachsen zu werden". Dabei bilden sich aus kleinen Dingen große Krisen, die sie im Grunde nicht überwinden können oder wollen.Ich werde es geradeheraus sagen: ich habe mir von dem Buch mehr erwartet. Das Cover hat mich persönlich so sehr angesprochen, dass ich ganz heiß auf das Buch war und letzten Endes von vorn bis hinten enttäuscht worden bin. Luise ist ein unsicherer, großschnäuziger, mauliger Charakter, während Flo zwar selbstbewusst zu sein scheint, aber den Mund nicht aufkriegt und pazifistisch veranlagt keine Farbe auf den Seiten hinterlässt. Alles, was Luise zu viel hat, hat Flo zu wenig. Außerdem sollen die Charaktere um die dreißig sein, kommen aber eher wie höchstens zwanzig herüber - wobei man das auch als gewünscht von der Autorin betrachten könnte.Obwohl das Thema der Geschichte meiner Meinung nach ein angenehmes Potenzial wirkt, hat mir die Autorin das Lesevergnügen durch zunehmend "proll"-haften Sprachgebrauch und fehlende Innovation verbaut. Nicht einmal die Memo-Kapitel, die von ein wenig poetischem Stil geprägt hätten sein können, haben mir gefallen. Das Buch hat bei mir einen entnervten Nachgeschmack hinterlassen - und die Protagonistin Luise ist mir grundsätzlich gegen den Strich gegangen.Für mich war das ein absolutes Flop Buch - nicht einmal dem Ende konnte ich etwas abgewinnen. Was mir die Autorin mit dem Ende hat sagen wollen? Vielleicht, dass die Protagonistin absichtlich ihre eigene Beziehung sabotiert hat und es ihr letzten Endes leid tut und ihrem alten Leben nachhängt, während Flo in die Zukunft sieht.Vielleicht habe ich aber durch das Cover und Genre auch zu viel erwartet, weil ich von Elisabeth Rank's Und im Zweifel für dich selbst verwöhnt worden bin.Fazit:Leider konnte mich das Buch weder überzeugen noch begeistern. Es fehlte einfach etwas, das mir als Leser Sympathie entlockt hätte, stattdessen war der Stil trivial und die Geschichte mittelmäßig. Für die Idee, weil sie Potenzial birgt, und das tolle Cover, vergebe ich zwei von fünf Mandalas.

  • Katharina
    2019-01-15 02:15

    Was für ein schönes, zartes, poetisches und trauriges Buch. Ganz anders als erwartet, ganz anders als Mängelexemplar, aber so so gut. Die Charaktere sind nicht wirklich sympathisch, aber sie sind real und deshalb müssen sie das nicht sein. "Wie ich dich liebe, wenn du grinst. Wenn sich dein Gesicht auf einen Schlag ganz weit öffnet und deine schönen Wimpern Licht in deine Augen lassen und alles um deinen Kopf herum merkwürdig zu flimmern scheint. Ich habe noch nie so viel Freundlichkeit und Wärme in einem Gesicht gesehen wie in deinem, wenn du lächelst. Es macht mich jedes Mal ganz sprachlos. Jedes Mal wie ein kleiner Tritt in den Magen. Ein schöner Tritt. Kann man das so sagen? Dein Lächeln ist wie ein schöner Tritt in den Magen. Es nimmt mir den Atem. Kurz und schmerzhaft." Gehört als Hörbuch, aber muss mir unbedingt das Buch besorgen, um all die tollen Zitate wiederzufinden und zu streicheln.

  • Viktoria
    2019-01-05 03:07

    Mit "Wachstumsschmerz" beschreibt Sarah Kuttner sehr schön ein Gefühl der Ohnmacht, des Nichterwachsenwerdenkönnens-oder-wollens. Auch das Gefühl mehr aus seinem Leben machen zu müssen, und dann aber nicht genau wissen wie. Mir ging das beim Lesen sehr nah, da die Hauptfigur in meinem Alter (oder ein bisschen älter) ist. Vier Sterne weil es manchmal doch einige Methapern oder Sprachbilder gibt, die etwas künstlich und "intellgient" daher kommen.

  • Kristina
    2019-01-13 07:13

    Trifft's ziemlich gut, meine Gefühlswelt, von daher kann ich nur die 5 Sterne geben. ABER: Das ist ein Buch, das passt zum Moment, zu diesem Jahrzehnt, zu dieser Generation (Mitt-20er bis 30er), zu so Leuten, wie mir. Allen anderen nicht zu empfehlen, da es literarisch eher kein Meisterwerk ist, vermute ich mal.

  • Mo Na
    2019-01-03 08:15

    "Gegen das alles du als mein gegengewicht?Vielleicht, wenn du wirklich bei mir wärest, um mich zu halten,um zu liegen auf mir in der Nacht, damit dieser Sog mich nicht fortreißt"Erich Fried

  • Julia Becker
    2019-01-12 03:13

    "Wir spielen erwachsen, wie die Großen, und es fetzt, und wir haben doch noch so viel Zeit!"Nachdem ich vor einigen Jahren "Mängelexemplar" gehört habe, war nun die Zeit "reif" für "Wachstumsschmerz" - und ich muss sagen: GENIAL! POESIE! HÖRGENUSS! Ich liebe Sarah Kuttners Art zu schreiben und zu sprechen. Jeder Satz ging direkt ins Herz und dann in den Kopf. Um zu bleiben.Luise und ihr Freund Florian sind beide Anfang 30 und nach 4 Jahren Beziehung beschließen sie: es ist Zeit für ihre erste gemeinsame Wohnung. Es könnte alles perfekt sein: Luise ist gelernte Schneiderin und liebt es, Anzüge für ihre zumeist älteren Herren zu nähen. Und auch Flo hat einen guten Job in der Kletterhalle. Wären da nicht Luises ständige Zickereien und ihre innere Unzufriedenheit, welche sich zunehmend negativ auf ihre Beziehung auswirkt. Zudem streut Luises Vater Zweifel an Luises Leben und Entscheidungen. Nichts ist gut genug, und so beginnt Luise alles zu hinterfragen: ihren Job, ihre Beziehung, ihr Leben. Und es kommt wie es kommen muss: Beziehungspause.Sarah Kuttner beschreibt nahezu malerisch diese Zeit nach dem Schulabschluss / dem Studium / der Ausbildung, in der man anfängt, alles zu hinterfragen. "Bin ich gut genug? Müsste ich nicht noch besser werden? Weiter - schneller - höher? Bin ich glücklich in meinem Beruf? Bin ich zufrieden mit meinem Leben?" - kurz: Quarterlifecrisis.Wikipedia:Die so genannte Quarterlife Crisis (QLC) ist ein Begriff aus der Populärpsychologie, der einen Zustand der Unsicherheit im Lebensabschnitt nach dem „Erwachsenwerden“ bezeichnet. Sie umfasst in etwa das Alter zwischen 21 und 29, also die Endphase des ersten Lebensviertels, wobei man von einem erreichbaren Alter von 80 bis 100 Jahren ausgeht.Anzeichen oder Merkmale der Krise können u.a. sein:- sich „nicht gut genug“ zu fühlen, wenn man keinen den eigenen akademischen oder intellektuellen Fähigkeiten entsprechenden Job findet- Frust und Konflikte in Beziehungen sowie in der Arbeitswelt- Identitätskrise und Persönlichkeitsunsicherheit- Zukunftsangst, Unbehagen wegen der nahen Zukunft- Ungewissheit über die Qualität der bisherigen Leistungen und Erfolge im Leben- Neubewertung enger Freundschaften nach anderen Kriterien- Unzufriedenheit mit der beruflichen Stellung- Nostalgie und Zurückwünschen in die Zeit als Student, Schüler oder Lehrling- Tendenz gefestigte Meinungen zu einem Thema zu haben- soziale Interaktion mit anderen langweilt- finanzieller Stress- Einsamkeit- der bisher unerfüllte und nun aufkommende Wunsch nach eigenen Kindern- das Gefühl, dass – irgendwie – alle um einen herum besser und erfolgreicher sind als man selbstIn diesem Buch / Hörbuch werden all diese Aspekte in der ein oder anderen Form aufgegriffen und man kann Luise und ihre Probleme sehr gut nachempfinden. Sarah Kuttner ist es wieder einmal gelungen, den aktuellen Zeitgeist aufzuschnappen und ihn zu Papier zu bringen. Hörenswert!Anmerkung:Ich kenne nur die Hörbuch-Edition. Ich hörte dieses Hörbuch auf Spotify.

  • Tweetie
    2018-12-31 06:15

    Kann man lesen. Schön seicht und trifft das Thema Erwachsenwerden und Beziehung auf den Punkt. Ist aber nicht besonders tiefgründig und die jugendliche Sprache ist manchmal sehr künstlich.

  • De Sp
    2018-12-25 06:23

    It was a great story to think about. The troubles are out of life and u can imagine em. Sarah Kuttner has a remarkable kind of writing. I love her style. Its really fluent to read, finished it in 3 days in a row!!!

  • Brina
    2019-01-09 07:59

    Endlich! Nach über zwei Jahren Wartezeit gibt es nun endlich einen neuen Roman von Sarah Kuttner. Ihr erstes Werk "Mängelexemplar" gehört für mich zu meinen allerliebsten Büchern und somit stand schnell fest, dass ich auch diese Geschichte unbedingt lesen muss.Enttäuscht wurde ich hierbei nicht, denn "Wachtumsschmerz" ist fast genauso gut wie "Mängelexemplar". Was Sarah Kuttner schreibt, glaubt man ihr einfach. Die Autorin schafft es auch dieses Mal, dass man sich beim Lesen unglaublich wohl fühlt. Die Charaktere sind sehr authentisch und man erkennt sich - zum Teil unfreiwillig - in ihnen wieder.Wer bereits "Mängelexemplar" gelesen hat, dürfte den wunderbaren und flüssigen Schreibstil bereits kennen. Ich bin während der Geschichte nur so durch die Seiten geflogen und konnte von der Handlung nicht genug bekommen. Die Geschichte wird salopp in der Gegenwart geschrieben, zeigt aber auch immer wieder kleine Memos, bei denen nicht sofort klar ist, worauf diese hinauslaufen. Lange habe ich darüber gerätselt und die Auflösung hat mich ein wenig sprachlos zurückgelassen. Außerdem ist eine große Portion Humor und Sarkasmus in diesem Buch vertreten. Auf urkomische Art und Weise beschreibt Sarah Kuttner das Zusammenleben und die kleinen und großen Macken der Protagonisten.Luise und Flo sind zwei grandiose Charaktere, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Beide haben große Angst vor der Zukunft und lieben ihre eigenen vier Wände. Nun, wo der Umzug in das erste gemeinsame Heim ansteht, werden beide nachdenklich und verarbeiten diesen Schritt auf vollkommen andere Art und Weise. Ihre Gedanken, Gefühle und Zweifel bezüglich der Zukunft und dem Zusammensein werden sehr authentisch dargestellt. Auch die Frage, ab wann man als Erwachsen gilt und ab wann man seine kindliche Seite ablegen muss, bleibt während der ganzen Geschichte präsent. Während Flo oftmals ruhig, gelassen und humorvoll reagiert, ist Luise stellenweise das genaue Gegenteil. Sie ist sehr emotional, verletzlich und manchmal sogar schon fast zu sarkastisch. Beide haben ihren eigenen Humor, der oftmals nicht sofort bei mir gezündet hat, aber je mehr ich über die beiden Protagonisten erfahren habe, umso besser habe ich sie und ihre Art verstanden. Aber es geht hierbei nicht nur um das Thema Erwachsenwerden, sondern auch um andere Dinge, wie Luises Familie und die Beziehung zwischen Luise und Flo, bei der ich oftmals das Gefühl hatte, dass die sich - bis auf den Umzug - nicht wirklich weiterentwickelt.Ihre Ängste und besonders ihre Zweifel werden gut dargestellt. Die Frage, ob etwas ab einem gewissen Alter einfach getan werden muss, hat mich auch lange nach dem Buch beschäftigt. Muss man sich der Gesellschaft anpassen? Muss man 'normal' sein? Was bedeutet 'normal'?Für diese und andere Fragen ist Luises Schwester Jana zuständig, die mitten in ihrem Psychologiestudium steckt und ihre Mitmenschen gerne analysiert. Dabei spielt besonders Luise oftmals eine große Rolle, die so manches Mal mit ihrem Verhalten auffällt. Wirklich grandios ist dabei allerdings, dass Jana die Fragen nie vollständig beantwortet. Vielmehr lässt Sarah Kuttner ihre Leser weiterhin an der Gedankenwelt teilhaben und regt sie an, über ihr Leben und ihre Verhaltensweisen nachzudenken. Ein ganz großes Thema sind in diesem Buch auch die Emotionen, die mich sehr von sich überzeugen konnten. "Wachstumsschmerz" hat alles, was man sich als Leser wünschen kann: Sarkasmus, Humor, Trauer, Freude, Angst, Sehnsucht, Zweifel. Man kann gar nicht anders, als sich in irgendeiner Form hier wieder zu erkennen. Insgesamt konnte mich Sarah Kuttner erneut mit ihrem wunderbaren Schreibstil, grandiosen Charakteren und einem Feuerwerk an Emotionen überzeugen. Zwar reicht die Geschichte nicht ganz an "Mängelexemplar" heran, aber dennoch konnte sie mich von der ersten bis zur letzte Seite an begeistern und zum Nachdenken anregen. Hoffentlich muss man bis zum nächsten Buch nicht wieder ganze zwei Jahre warten. Absolute Kaufempfehlung.

  • Miss Bookiverse
    2019-01-01 03:11

    4-5 Sterne.Man kann Sarah Kuttner finden wie man möchte, eins muss man ihr lassen: schreiben kann die Frau. Und zwar so was von. Schon von Mängelexemplar und seiner Wortgewalt war ich beeindruckt, aber das ist bereits so lange her, dass ich nicht mehr in Erinnerung hatte wie gut Sarah Kuttner wirklich zu schreiben weiß. Sie hat diese unglaubliche Beobachtungsgabe und das Talent diese Beobachtungen in die perfekten Worte zu kleiden. Alle paar Sätze dachte ich “Ja! Genau so ist das!” Es ist einfach toll in diesem Meer der auf den Punkt genau formulierten Alltagskleinigkeiten zu baden.Vielleicht muss man sich erst ein bisschen auskennen im Leben und sogar eine bestimmte Art von Mensch sein, um zu all ihren Observierungen “Ja und amen” rufen zu können. Es ist leichter die Probleme nachzuvollziehen, wenn man schon mal mit ganzem Herzen geliebt hat, den Beziehungsalltag kennt und weiß wie schwierig es sein kann den Berliner Wohnungsmarkt zu durchforsten.Ich mag die Themen, die in Wachstumsschmerz aufgegriffen werden: Zusammensein, Zusammenziehen, Wohungssuche, Zusammenleben, etwas aus seinem Leben machen (nur was?), Zufriedensein. Ich kann mich damit identifizieren, so was beschäftigt mich auch. Sarah Kuttner zeigt dabei sowohl die amüsanten (diese Episode mit dem Kuchen, hach) als auch die traurigen Seiten.Protagonistin Luise konnte ich vor allem im letzten Teil des Romans nicht immer verstehen, aber das fand ich weniger schlimm, weil es mich trotzdem noch interessiert hat wie es mit ihr und Flo weitergeht. Ich muss Charaktere nicht immer sympathisch finden, um Interesse an ihren Geschichten zu haben.Das Ende ist so eine Sache für sich. Erst war ich ganz froh über die letzten Sätze im letzten Kapitel, aber dann kommt dieses letzte Memo und macht irgendwie alles kaputt. Als wenn der Mut zum Happy End gefehlt hätte… was ich wiederum genauso mutig und realistisch finde.

  • Tinka Beere
    2019-01-18 07:05

    Das Buch hat mich fast magisch angezogen und ich habe es auch innerhalb von wenigen Tagen verschlungen, aber es gibt ein Aber. Ich fand es irgendwie nicht so toll. Der Schreibstil war mir viel zu blumig. Man konnte ihn leicht lesen und die Seiten fliegen einem nur so durch die Finger, aber ich hatte keine Bilder im Kopf. Es waren nicht die richtigen Worte für mich, die die Frau Kuttner da gefunden hat.Die Geschichte an sich war okay. Sie berichtet von zwei Mittzwanzigern, die vor der Frage stehen, was sie eigentlich in ihrem Leben wollen. Sie fangen an, ihr Leben zu überdenken und auf den Kopf zu stellen. Leider konnte ich mich so gut wie gar nicht in die Protagonistin einfühlen. Eigentlich sollte ich so ungefähr die Zielgruppe sein, vielleicht ein bisschen davor. Aber auch die Geschichte konnte mir nichts geben, was ich nicht schon wusste. Sicher enthält es ein paar Lebensweisheiten, aber ich weiß eben schon, dass man im einer Beziehung versuchen sollte, sich selbst treu zu bleiben, sich selbst nicht zu verlieren. Und ich weiß auch, wie es sich anfühlt, aus einer Beziehung zu gehen, in der man sich selbst bereits verloren hat.Im letzteren Fall kommt das Buch für mich ein bisschen spät. Was aber trotzdem nichts an dem übertriebenen Schreibstil mit den für mich seltsamen Bildern ändert. Allerdings wirkt es nicht gezwungen poetisch. Es passt für mich nicht.Fazit: ♡♡/♡♡♡♡♡Dieses Buch war für mich etwas leichtes für zwischendurch. Der Schreibstil konnte mich leider gar nicht ansprechen, war aber trotzdem leicht zu lesen. Auch die Geschichte konnte mich nicht berühren und mit der Protagonistin konnte ich mich so gut wie gar nicht identifizieren und mich auch nur ansatzweise in sie hinein versetzen.

  • Miriam Weiß
    2018-12-23 01:10

    The book 'Wachstumsschmerz' by Sarah Kuttner was recommended to me by my mother, as she thought that it might be just what I need in the state of mind I am in.The 32 years old main character Luise moves in together with her long time boyfriend Florian. She however goes through a quaterlife crisis, in which she questions everything her life has become.All the thoughts she has are really realistic und very well expressed, as the author does not take 'a hand in front of her mouth'. A 'fuck' her and a 'shit' there does not disturb while reading but is rather refreshing. It's the typical Berlin vibe.Overall the book showed me, that one is not alone, when not doing what society think is the next reasonable step in your life. All those thoughts and worries are not to be ashamed of, but one should grow with them, understand oneself and make the most of it.I hope I expressed my thoughts in a way, that one can understand it and I hope there will be an english version of it some day :)

  • Marya
    2019-01-02 07:59

    Ich mag Sarah Kuttners recht unkonventionellen Stil, den sie auch in ihrem 2. Buch beibehalten hat. Sie benutzt viel Umgangssprache und auch dadurch kommt ihr Hauptcharakter sehr menschlich rüber, sehr nah, real. Ich konnte mich gut einfühlen in das (Innen)-Leben Luisas und mochte sie vom ersten Moment an.Die Thematik des Buches kann ich gut nachvollziehen. Das Gefühl dass alle um einen herum viel erwachsener sind, einen Plan haben, angekommen sind und sich auch so fühlen, und das Gefühl dass man das auch muss. Und der Druck der dadurch möglicherweise entsteht.Das Einzige was mich wirklich störte, war, dass das Ende etwas abgerissen wirkte. Sehr abrupt. Und das letzte Memo wurde ebenfalls nicht aufgeklärt, so dass ich das Gefühl hatte in der Luft zu hängen.

  • Klara
    2018-12-31 06:55

    Seine Lieblingsbücher ein zweites Mal lesen ist eine Bereicherung. Als ich das Buch damals zum ersten Mal gelesen habe, habe ich mich so verstanden gefühlt. Ich konnte mich so sehr mit der Protagonistin identifizieren, dass es nun beim zweiten Mal wirklich erschreckend wirkt wie fremd mir die dargestellte Person vorkommt. Ich mag dieses Buch immernoch sehr gern, was es für mich aber so bedeutend macht ist die Tatsache, dass es mir vor zwei Jahren so sehr aus der Seele gesprochen hat und ich jetzt quasi zwischen den Zeilen mein ich von 2012 wiederfinde. Das ist mir sehr viel wert.1. Mal gelesen: 20. bis 22. Mai 2012

  • Julia
    2019-01-04 05:03

    it's a "generation-problem"-book in my eyes... scince i just finished it and quite liked the story, structure and language... i now have to think about the ending, whether or not i would recommend it and how in my opinion the story between luise and flo ended (the stucture is keeping me in a mind-labyrinth and i don't want to believe the obvious and i doubt the fact to be obvious as well...). but this rethinking is a very nice aspect of this book (even though it hits my spot that i want exactly understand somethink/anything/everything&everyone):) sooo yet to say: nice and quick read (ca 300pages)

  • Lennongirl
    2019-01-04 07:07

    Liked most of the writing style, there are some beautiful phrases in here. I didn't like the characters though... or well, not that much. He was too soft, too sweet, too... undefined, I don't know, I feel as if I hardly learnt anything about him except for being a very passive guy... probably the kind of guy (I can't even say "man") that would bore me to death in real life. As for her, wow, what a complicated woman. Overall, I didn't hate the characters or anything, don't get me wrong - I just didn't connect with them, because I couldn't bring myself to care enough.

  • Aran
    2019-01-17 00:54

    Während man das Buch liest, kann man Sarahs Stimme förmllich hören. Das Hörbuch kann ich mir deshalb von ihr wirklich gut vorstellen. Das muss ich nachholen. Sie beschäftigt sich in diesem Buch wieder mit dem Sinn des Leben und dem was einen glücklich macht bzw. machen sollte. Teilweise sind die Gedankengänge und die Stimmung im Buch sehr frustrierend und doch gibt es auch viele liebenswerte Momente. Vor allem aber kommen mir Sarahs Gedankengänge (ob nun in echt oder in Form eines erschafenen Charakteres) immer sehr ehrlich vor. Das macht auch dieses Buch für mich lesenswert.

  • Nora
    2019-01-21 04:05

    Loved it. Best book ever. It is so well written, it just pulls you right in. I have had quotes from this book running through my head for a couple of days now. It definitely hits a nerve -- and then gives no answers. Maybe there are none.

  • Sina Herrmann
    2019-01-15 08:00

    Worte so wunderbar aneinandergereiht, daß sie genau das sagen was man denkt aber nie so in Worte verpacken könnte. So schreiben kann nur Sarah und ich hoffe, sie tut es noch lange und in vielen Büchern!

  • Martina
    2019-01-08 01:22

    Enttäuscht! Nach Mängelexemplar konnte ich es garnicht erwarten den neuen Roman von Sarah Kuttner in die Finger zu kriegen. Die Geschichte ist an sich gut, aber es hat einfach seine Längen und manche Situation ist sehr mühsam zu lesen!

  • Nadine
    2019-01-11 08:09

    Was für ein schönes Buch, es hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn es mich zeitweise ein bisschen traurig gestimmt hat. (Passiert vielleicht auch nur, wenn man sich mit der Protagonistin gut identifizieren kann.) 3 1/2 Sterne.

  • Barbara Schrenk
    2018-12-23 03:54

    Das Beziehungsthema ist bekanntlich sehr breit gefächert. Von dieser Autorin wird eine weitere Version recht einfach beschrieben. Bei diesem Roman musste ich mich wirklich überwinden um weiter zu lesen.

  • Peggy
    2019-01-20 00:55

    sehr gute 3,5 Sterne. Mir hat die Protagonistin zwar zuviel geweint, aber ich fande es trotzdem toll. Passt zu meinem Alter und lies sich sehr gut lesen. Mal was anderes. Über ein richtigeres Ende hätte ich mich mehr gefreut, es bleibt vieles offen.

  • Jule
    2019-01-09 04:19

    Mhh, das Buch hab ich mir irgendwie interessanter vorgestellt. Bin da absolut nicht reingekommen und konnte mich wenig mit der Protagonistin identifizieren. "Mängelexemplar" hat mir da wesentlich besser gefallen.