Read Die Verratenen by Ursula Poznanski Online

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Sie ist beliebt, privilegiert und talentiert. Sie ist Teil eines Systems, das sie schützt und versorgt. Und sie hat eine glänzende Zukunft vor sich – Rias Leben könnte nicht besser sein. Doch dann wendet sich das Blatt: Mit einem Mal sieht sich Ria einer ihr feindlich gesinnten Welt gegenüber und muss ums Überleben kämpfen. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemlose FlSie ist beliebt, privilegiert und talentiert. Sie ist Teil eines Systems, das sie schützt und versorgt. Und sie hat eine glänzende Zukunft vor sich – Rias Leben könnte nicht besser sein. Doch dann wendet sich das Blatt: Mit einem Mal sieht sich Ria einer ihr feindlich gesinnten Welt gegenüber und muss ums Überleben kämpfen. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemlose Flucht durch eine karge, verwaiste Landschaft. Verzweifelt sucht Ria nach einer Erklärung, warum ihre Existenz plötzlich in Trümmern liegt. Doch sie kann niemandem mehr vertrauen, sie ist ganz auf sich allein gestellt....

Title : Die Verratenen
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ISBN : 9783785575468
Format Type : Gebunden
Number of Pages : 464 Pages
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Verratenen Reviews

  • Jenniferxoxo
    2019-02-18 17:58

    Ich brauche jetzt unbedingt den 2.Band! So eine tolle Geschichte.

  • Jessica
    2019-02-07 17:10

    Man muss sofort weiter lesen.

  • Grüffeline
    2019-01-21 13:58

    4,5 Sterne.Warum bloß habe ich diese Trilogie nicht eher angefangen?! Fesselnd von der ersten Seite an entwirft Ursula Poznanski eine großartige Dystopie, die man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Gespickt mit tollen Charakteren nimmt uns Ria auf eine Reise durch ihre Welt aus Glas und Schnee, in der sie bald niemandem mehr trauen kann. Ich werde schnellstmöglich mit Band 2 anfangen, denn ich will unbedingt wissen wie es weitergeht.

  • Anni K. Mars
    2019-01-24 15:19

    Mhm, also zum Ende hin konnte es mich doch fesseln. Werde mir die anderen Bände bei Gelegenheit aus der Bücherei ausleihen. Ein schneller, leichter Happen für Zwischendurch :)

  • Nathalie
    2019-02-14 18:05

    Sie ist beliebt, privilegiert und talentiert. Sie ist Teil eines Systems, das sie schützt und versorgt. Und sie hat eine glänzende Zukunft vor sich – Rias Leben könnte nicht besser sein. Doch dann wendet sich das Blatt: Mit einem Mal sieht sich Ria einer ihr feindlich gesinnten Welt gegenüber und muss ums Überleben kämpfen. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemlose Flucht durch eine karge, verwaiste Landschaft. Verzweifelt sucht Ria nach einer Erklärung, warum ihre Existenz plötzlich in Trümmern liegt. Doch sie kann niemandem mehr vertrauen, sie ist ganz auf sich allein gestellt.Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen doch nach kurzer Zeit wird die Story ein wenig langatmig. Man erfährt viel über das Leben in den Sphären, den sicheren Kuppeln, unter denen sich die Elite vor der kalten und wilden Außenwelt schützt. Schnell wendet sich das Blatt und die sichere Welt der Protagonisten Ria löst sich in Luft auf. Die Protagonistin Ria hat mir sehr gut gefallen, vor allem von Rias außergewöhnlicher Redekunst, die sie trainiert, bin ich sehr angetan gewesen. Durch ihre Stärke, ihr Können und ihre Intelligenz wurde sie zu einer sympathischen Protagonistin. Zu den anderen Studenten konnte ich keine Beziehung aufbauen, da mir Hintergrundinformationen fehlen. Man erfährt zwar einiges, aber Dinge wie zum Beispiel die Beziehung zwischen den Protagonisten Ria und Aureljo bleiben unerklärt. Eine wirkliche Liebesgeschichte konnte ich nicht erkennen, da die Protagonisten diesbezüglich wenig über ihre Gefühle preisgeben. Auch in die anderen Studenten des Sphärenbundes konnte ich mich nicht wirklich hineinversetzen.Nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte gut gefallen und ich bin gespannt auf den zweiten Band. Ich finde es außerdem erfrischend, dass eine Dystopie mal zur Abwechslung in Deutschland (?) spielt.

  • Carolin Wahl
    2019-02-15 17:12

    4.5 Eine Dystopie, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern konnte. Dies war vor allen Dingen dem wunderbaren Schreibstil geschuldet. Kein 0815-Satzbau, keine zu einfache Sprache, aber doch so, dass man sich Zuhause fühlt.Rias Perspektive ist großartig. Dadurch, dass sie eine besondere Schulung erhalten hat, vermittelt Poznanski auf sehr eindrückliche Art die verschiedenen Figuren.Toller Weltenbau. Obwohl sich der Spannungsaufbau etwas Zeit lässt, hat es die Welt für mich definitiv wieder herausgerissen. Ich kann verstehen, wenn man damit seine Probleme hat, aber in meinem Fall, war es genau das, was ich lesen wollte. Eine Dystopie, die sich von Panem und Co. unterscheidet. Klare Leseempfehlung an alle, die eine ruhige, etwas andere Dystopie suchen - ich bin auf die weiteren Bände gespannt! (:

  • Erdmannlibob
    2019-02-18 22:16

    Hatte mir ein spannendes Buch vorgestellt, wurde aber über weite Strecken enttäuscht (was wohl auch etwas an den gelesenen Rezensionen hier lag) Abgesehen davon, dass die fliehenden Sphärenbewohner über eindrückliche Fähigkeiten verfügen, wirken sie ansonsten etwas blass; die Aussenbewohner sind da glücklicherweise wesentlich interessanter. Dafür macht die erschaffene Welt Lust auf mehr. Der erste Teil stellt für mich ein solides Grundgerüst dar und ich bin doch gespannt, wie es weitergeht und ob sich der Fortgang der Geschichte im Folgeband zu steigern vermag.

  • Ann
    2019-01-26 19:01

    Einfach so unfassbar gut !

  • Ben
    2019-02-01 16:23

    Schreibstil: 5 SterneCharaktere: 5 SterneSpannung: 4,5 SterneEmotionale Tiefe: 4 SterneIdee + Aufmachung: 4 SterneFazit: 4,5 Sterne ~ Luft nach oben für den zweiten Band

  • Isleofbookx
    2019-01-27 14:07

    Freu mich schon auf den nächsten Band! :)

  • Sarina
    2019-02-16 16:05

    Eine sehr spannende Geschichte, die mich immer wieder überraschen konnte. Ich habe mit Ria und ihren Freunden mitgefiebert und versucht zu enträtseln wie es dazu kam, dass sie als Verräter angesehen werden. Außerdem war es wirklich interessant einen Einblick in das Leben der Clans zu bekommen und nach und nach hinter die Fassade der Sphärensystems zu blicken. Natürlich sind noch einige Fragen offen geblieben, sodass Band 2 sicher bald von mir gelesen wird. Obwohl mir Rias Art gefallen hat, bin ich mit ihr und den anderen leider nicht ganz warm geworden. Vor allem Tomma hat mich die meiste Zeit total wütend gemacht.

  • Emilia Polo
    2019-02-12 18:00

    Ursula Poznanski kann mich von der ersten Seite an, in ihr Buch und ihre Geschichte hineinziehen. Ihr Stil hätte meiner Meinung nach zuweilen etwas knapper und pointierter sein können, aber das ist nun wirklich eine Geschmacksfrage, über die es sich zweifellos streiten ließe. Ich habe das Buch trotz des flüssigen Schreibstils dennoch nur mit einer gewissen Mühe zuende gelesen. Was mir an dem Buch ganz und gar nicht gefiel, war dessen Ähnlichkeit zu John Christopher „The Guardians“ – deutsch als „Die Wächter“ veröffentlicht. Ich habe dieses Buch als Jugendliche gelesen und war damals sehr davon beeindruckt, weswegen es mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist. Zu viele der Plotelemente in „Die Verratenen“ erschienen mir zu nah an „The Guradians“ angelehnt, als das ich Ursula Poznanskis Buch wirklich hätte genießen können. Da wären erst einmal zu nennen, die strikte Trennung zwischen den beiden Sphären, der der Elite und der der Underdogs. Aber auch das Geheimnis um den Hintergrund von Poznansiks Heldin, die Schilderung ihrer Eliteschule, und die Revolte, die in die „Verratenen“ geschildert wird, glich mir zu sehr dem Hintergrund, der Schule und dem Aufruhr den Rob in „Die Wächter“ anzettelt. Ursula Poznanskis „Die Verratenen“ soll den Auftakt zu einer Trilogie bilden. Nun gut, schauen wir mal, ob die Ähnlichkeiten in den Folgebänden größer werden oder abnehmen. Ich vergebe drei Sterne. The Guardians

  • Michael Schmid
    2019-02-12 18:08

    Ich hatte mal wieder sehr hohe Erwartungen an dieses Buch und leider muss ich sagen, mich hat es leider nicht so umgehauen, wie so viele andere Leser vor mir und bestimmt auch noch nach mir, auch wenn ich definitiv sagen kann, ich will mir die Folgebände zulegen und ich wurde auch nicht enttäuscht, es war nur eben nichts Besonderes für mich. OoZuerst einmal muss ich sagen, dass mir der Einstieg schwer viel. Klar, es spielt natürlich wieder in der Zukunft und man muss sich erst an diese neue Welt gewöhnen, aber für mich wurde auch vieles ein bisschen zu wenig erklärt, was den Einstieg einfach nicht leicht machte. Auch wurde ich mit den Charakteren nicht wirklich warm. Für mich wirkten sie viel zu oft zu „perfekt“ und „gekünstelt“ und ja, ich weiß, dass ist so gewollt, sie sind schließlich die Elite, aber mir ging es oft einfach auf den Keks.Außerdem finde ich, kommt die Geschichte erst so ab der Hälfte richtig in Gang und trotzdem passiert nicht wirklich viel. Mir war es im Großen und Ganzen einfach zu lasch und gerade einmal der Schluss hat mich dann richtig fesseln und begeistern können. Alles in allem gutes Mittelmaß. Kann man lesen, muss man aber nicht und nichtsdestotrotz freu ich mich auf die Fortsetzung, weil ich das Gefühl habe, da kommt noch was richtig geiles auf uns zu, nur der Anfang war jetzt leider noch nicht ganz meins. ;)

  • Elwen
    2019-02-20 15:56

    Ruhige und doch spannende Dystopie, die mich vom ersten Moment an in den Bann gezogen hat. Die Hauptcharaktere sind mal nicht besonders kampf-oder magiefähig, sondern besitzen ganz andere Fähigkeiten, die glaubhaft rüberkommen. Auch dass sie zwar als Elite in verschiedenen Bereichen ausgebildet wurden, jedoch trotzdem so vieles nicht wissen, war angenehm und machte die Gruppe durchweg sympatisch. In der Mitte gab es mal einen kleinen Spannungshänger und (view spoiler)[die Clanmitglieder blieben noch etwas blass (hide spoiler)], aber das wurde mit einem rasanten Finale und der Aussicht auf einen spannenden nächsten Teil locker wieder wett gemacht. Toll fand ich auch den Umgang mit Vorurteilen..wie beide Seiten glauben etwas über die anderen zu wissen und wie schnell die Wahrheit verzerrt wird. Freue mich schon bald wieder in diese Welt eintauchen zu können.. Teil 2 liegt glücklicherweise schon bereit :-)

  • Sercan Vatansever
    2019-01-21 15:24

    Farklı olabilirdi aslında... ama hiçbir şey verilmemiş. Almanya'da kıyamet sonrası geçiyor ve insanlar mantıksızca, hayalimde canlandıramadığım bir şekilde kubbeler altında yaşıyorlar. Bir kubbeden diğerine geçiyorlar falan... Öğrenciler, başarılarına göre sıralandırılıyor bu dünyada. Yedi numarada baş karakter Ria var, 1 numarada sevdiceği. Ria bir konuşmaya tanık oluyor yanlışlıkla ve kendisiyle beraber sevgilisinin de içinde olduğu rastgele seçilmiş gibi duran toplam 7 öğrenciyle birlikte, kendilerine karşı bir komplo düzenlendiğini öğreniyor. Kitap da benim için burada bitiyor. O kadar saçma bir ihtimal üzerine kurulmuş ki elimi alnıma sertçe vurdum farkına varınca. Erebos hoştu oysa. Saeculum'u da okuyacağım sanırım. Umarım severim.

  • Bücherwunder
    2019-01-20 20:12

    Ich mochte den Auftakt der Trilogie sehr gern. Ursula Poznanski hat eine interessante Zukunftsvision aufgebaut, die sich mit neuen Ideen von vielen amerikanischen Dystopien unterscheidet und abhebt.

  • Eren Coşman
    2019-02-07 16:18

    Kıyamet sonrası yaşam ile ilgili değişik bir distopya. Aslında ben daha farklı bir son hazırlamıştım kafamda ama beklediğim gibi olmadı. Poznanski bizi her kitabının sonunda dehşete düşürürdü ve ters köşe yapardı. Yine ters köşe yaptı ama olumsuz yönde. Kitabı çok beğendiğimi söyleyemem ama yazara da haksızlık yapmak istemiyorum. Bu yüzden 4 yıldız verdim.Kıyametten sonra bütün dünyayı kar tabakası kaplamıştır. İnsanlar yaşamını devam ettirmek için çeşitli araştırmalar yapmaktadırlar. Dışarıda yaşam koşulları uygun olmadığı için araştırmaları büyük küreler içinde sürdürmektedirler. Başrol kahramanımız Ria da en iyi akademinin bulunduğu kürede üst düzey yetenekli bir öğrencidir. Bir gün kulak misafiri olduğu konuşmadan sonra bütün hayatı değişmiş, kendisinin de aralarında bulunduğu akademinin en yetenekli 6 öğrencinin bir komplo ile anılması söz konusudur. O konuşmadan sonra olaylar çığırından çıkar, Ria diğerleriyle birlikte dış dünyada nefes kesici bir kovalamaca ve saklambaç oyunun içinde bulur kendini. Kendisinden başka kimseye güvenemeyeceği bir dünyada. Çünkü dış dünyada küre insanlarından nefret eden diğer insanlar kabileler halinde yaşamaktadır ve tehlikeli vahşi hayvanlar vardır. Böylece üç kitaptan oluşan "İhanet Üçlemesi" maceramız başlamış olur.Poznanski bu kitabında öncekilere nazaran, gerilimi daha arka planda bırakmış, daha ön planda bulmacaları ve tahmin yürütme konusunda okurun kafasını kurcalamayı tercih etmiş. Bu da benim hoşuma gitti. Çünkü artık kitaplarını okurken gerilmekten olaya konsantre olamıyordum. :) Eğer bu seriyi tamamen okumayı düşünmüyorsanız kesinlikle hiç başlamayın. Tabii diğer iki kitabı daha dilimize çevrilmedi ama çevrilmesi muhtemel. Sabırsızlıkla bekleyeceğim kesin. Bakalım devamında olaylar nasıl bir hâl alacak. :)

  • Wortmagie
    2019-02-17 17:24

    Die Akademie ist streng und fordernd. Den Student_innen wird nicht weniger abverlangt, als über ihre Grenzen hinauszuwachsen und sich ständig zu verbessern. Im Gegenzug erhalten sie eine vorzügliche Ausbildung, um auf ihrem jeweiligen Fachgebiet Großes zu erreichen. Eleria, Ria gerufen, weiß noch nicht, was die Zukunft für sie bereithält. Mit ihrer Fähigkeit, in den Gesichtern und Gesten der Menschen zu lesen, stehen ihr alle Türen offen. Ria freut sich darauf, eines Tages ihren Beitrag zu leisten und das Leben unter den Kuppeln zu verbessern. Vielleicht wird sie diejenige sein, die eine Möglichkeit findet, die Clans der Prims, die außerhalb der Kuppeln auf sich selbst gestellt überleben, in die Gesellschaft zu integrieren. Doch ein zufällig belauschtes Gespräch lässt ihre Träume platzen. Ihr und fünf weiteren Student_innen wird vorgeworfen, sich gegen den Sphärenbund verschworen zu haben. Obwohl diese Anschuldigung schlicht nicht wahr ist, wird sie Konsequenzen nach sich ziehen. Tödliche Konsequenzen. Ria sieht alles, woran sie je geglaubt hat, in sich zusammenbrechen. Wird sie einen Weg finden, sich selbst und die anderen von den Vorwürfen reinzuwaschen?Ehrlich gesagt habe ich nach dem Hype, der sowohl um diese YA Dystopie als auch um die Autorin besteht, mehr erwartet. Viele Blogger_innen zählen Ursula Poznanski zu ihren liebsten Schriftsteller_innen – ich kann mich dieser Meinung nicht anschließen. Obwohl mir „Die Verratenen“ gefallen hat, ist es mir dafür schlicht nicht außergewöhnlich genug.Das Buch beginnt mit der Protagonistin und Ich-Erzählerin Ria, mitten in ihrem Leben an der Akademie. Ria hat eine angenehme Erzählstimme, der ich mühelos folgen konnte und die mir die Identifikation mit ihr stark erleichterte. Es hat mir gefallen, dass sie darin ausgebildet ist, Mimik und Gestik der Menschen zu entschlüsseln, weil ihre Figur dadurch viel Rückschluss auf die Persönlichkeiten um sie herum zulässt. Außerdem relativiert diese Fähigkeit die Tatsache, dass sie sich teilweise sehr reif für ihr Alter von 17 Jahren verhält. Ria führt die Leser_innen beiläufig in die Dystopie ein; sie ist eine verlässliche Quelle von Hintergrundinformationen, die nicht zu plump oder explizit, sondern elegant verpackt sind. Es hat mir Spaß gemacht, die Puzzleteile zusammen zu setzen, um ein Bild von Poznanskis interessanter Zukunftsvision zu erhalten. Das Leben unter den Kuppeln erschien mir steril. Die Schlüsselphrase lautet Sicherheit durch Überwachung. Offenbar ereignete sich in der Vergangenheit eine Natur- bzw. Umweltkatastrophe, die die Menschen zwang, auf diese Weise Zuflucht zu suchen, um zu überleben. Angeblich wurden damals alle vor die Wahl gestellt, ob sie in die Kuppeln ziehen möchten oder nicht. Persönlich glaube ich das nicht. Wahrscheinlicher ist, dass bestimmte Menschen gar nicht erst die Chance erhielten, Teil der Gesellschaft unter den Kuppeln zu werden. Ich habe dem vorgestellten System von Anfang an misstraut und fühlte mich angesichts der Entdeckungen, mit denen Ria im Laufe der Geschichte konfrontiert wird, durchaus bestätigt. Trotzdem fand ich Poznanskis Dystopie bisher noch ein wenig löchrig. Beispielsweise sind der Platz und die Ressourcen innerhalb der Kuppeln logischerweise begrenzt, das heißt, es muss notgedrungen eine Art Geburtenkontrolle geben. Meiner Meinung nach passen diese Beschränkungen nicht zu der Tatsache, dass Menschen einerseits künstlich im Labor gezeugt werden, den Clans außerhalb der Kuppeln andererseits aber kein Zutritt gewährt wird. Für mich ergibt das keinen Sinn und stinkt nach einer politischen, inhumanen Schweinerei. Ich hoffe, dass Poznanski diesen Widerspruch in den Folgebänden der Trilogie aufklärt, denn es würde mich sehr enttäuschen, würde sie das politische Potential ihrer Geschichte nicht nutzen. Von mir aus hätte sie damit bereits in „Die Verratenen“ beginnen können, doch was nicht ist, kann ja noch werden.Darüber hinaus wünsche ich mir auch einen umfangreicheren Einblick in Rias Kommiliton_innen, die ich bisher nur durch ihre Augen wahrnehmen konnte. Ihre Meinungen trübten meinen Blick. Es fällt mir daher schwer, ein Urteil über die Charakterkonstruktion der fünf anderen zu fällen. Ich gehe allerdings davon aus, dass ich mit Tomma niemals warm werde. Ich kann sie nicht ausstehen.„Die Verratenen“ ist meiner Meinung nach eine durchschnittlich gute Lektüre, die mich insgesamt nicht so überzeugt hat, wie ich es erwartet hatte. Angesichts des Hypes dachte ich, ich würde es mit einer beispiellosen Dystopie zu tun bekommen, mit einem Genre-Vorreiter oder zumindest mit einem beeindruckenden Schreibstil. Leider ist das nicht der Fall. Natürlich ist es ein unterhaltsames Buch, doch der Wow-Effekt blieb aus. Die Geschichte entwickelt sich meinem Empfinden nach etwas träge und vorhersehbar; ihr fehlt (noch) die politische Ebene und konzentriert sich stark auf die Protagonistin Ria. Für meinen Geschmack muss Ursula Poznanski in den zwei Folgebänden noch kräftig nachlegen. Da ich ihr die Chance dazu geben möchte und auch herausfinden möchte, ob sie in der Lage ist, mich zu begeistern, werde ich die Trilogie weiterverfolgen. Hoffentlich werde ich nicht enttäuscht.„Die Verratenen“ ist ein typischer Vertreter des Genres – es versteht sich von selbst, dass alle Fans von YA Dystopien problemlos dazu greifen können. Die meisten haben das ja auch schon getan. Wenn ihr zu den wenigen gehört, für die die Lektüre noch aussteht, solltet ihr nicht allzu viel auf den Hype geben und eure Erwartungen im Zaum halten. Dass die Autorin deutschsprachig ist, bedeutet eben nicht, dass sie das Genre neu erfindet.

  • Amelie
    2019-02-04 14:58

    Zur AufmachungJa, was soll ich sagen. Ich hab eine Weile gebraucht um zu begreifen, dass es sich hier um eine Dystopie handelt. Aus der Kurzbeschreibung geht das nicht so recht hervor, die Autorin hat bisher auch noch keine andere Dystopie geschrieben und auch das Cover gibt darüber keine Auskunft. Im Nachhinein ist es alles schon passend und das Cover fand ich von Beginn an so gut, weil es einfach mal was anderes ist. Schlicht, aber doch auch schön. Besonders die kleinen Kacheln auf der Rückseite sehen toll aus =)Und der Titel ist PERFEKT!Zum BuchEs fällt mir seltsamerweise schwer eine Rezension zu Die Verratenen zu verfassen, was mir normalerweise nur passiert, wenn ich ein Buch ganz gut fand, nicht aber, wenn ich total begeistert war. Machen wir es heute also einfach mal ein bisschen anders...Warum solltest du dir gerade diese Dystopie aussuchen?!Zunächst einmal, weil die Geschichte absolut unvorhersehbar ist! Und damit meine ich WIRKLICH unvorhersehbar! Ich war zum Ende des Buches hin völlig geschockt. Man weiß natürlich, dass sich unter den sechs Studenten der Akademie ein Verräter befindet und normalerweise ist es in Romanen so, dass es einem als Leser recht schnell klar ist, wer dieser Verräter ist. Aber ganz ehrlich: Ich habe außer Ria ALLE dafür in Betracht gezogen. Oder auch KEINEN, wie man es nimmt. Denn sie alle haben Verhaltensweisen gezeigt, die darauf hinwiesen, dass sie die Verräter sind, und dann etwas getan, das wieder auf genau das Gegenteil hindeutete. Ich hatte keine Ahnung auf was es hinauslaufen würde und das machte den Roman auch unglaublich spannend. Die Geschichte nimmt Wendungen, die schockierend sind und alles passiert unglaublich schnell, was es fast unmöglich macht, sich bei dieser Geschichte auch nur ansatzweise zu langweilen. Dabei schafft es Ursula Poznanski auf ganz unglaubliche Weise genau die richtige Mischung aus Erzählpassagen oder nachdenklicheren Szenen und diesen WAS GEHT JETZT AB?! WAS?! NEIN!!!-Szenen zu schaffen.Dann wäre da der Schreibstil. Sie schreibt wirklich SO mitreißend, das ist erstaunlich. Besonders durch den Trick, dass Ria darin ausgebildet ist, menschliche Regungen, Worte, Gesten zu deuten, hat Poznanski es geschafft, uns die einzelnen Charaktere und ihre Sichtweisen näher zu bringen. Man fiebert auch aufgrund dessen mit der Geschichte mit. Sie schafft es auch mit wenigen Worten die verschiedensten Emotionen hervorzurufen, was wirklich nicht viele Autoren zustande bringen. So war ich zum Ende hin unglaublich traurig, dann wütend und dann wieder traurig und das innerhalb von drei bis vier Seiten!Die Charaktere, Ria als Hauptcharakter natürlich ganz besonders. Sie ist ganz genau das, was man von einem guten Hauptcharakter erwartet: Ihre Handlungen sind gut nachvollziehbar, sie verhält sich anderen gegenüber rücksichtsvoll und nett. Aber sie vertritt auch ihre eigene Meinung sehr geschickt, zögert nicht, das zu tun was nötig ist und hat vor allem eines: Charisma! Das ist es, was ein guter Hauptcharakter benötigt und, was sie hier auch hat.Die anderen Jugendlichen in der Truppe sind einem mal mehr mal weniger sympathisch, aber so ist das im Leben doch eigentlich auch, oder?! Niemand verhält sich immer so wie man das gern hätte, demnach hat mir das ganz gut gefallen!Die Liebesgeschichte... die nicht vorhanden ist! JA! Ihr hört mich. Ria ist zwar von Beginn an mit Aureljo zusammen, aber es gibt da keine Liebesgeschichte. Er ist eben einfach ihr Freund. Und das bleibt auch bis zum Ende des Buches so. Es gibt da zwar noch Sandor, der einfach toll ist und der eigentlich viel besser zu Ria passt und ich hoffe, dass er in Band zwei auch noch vorkommen wird, weil ich ihn auch als Charakter wirklich toll fand. Aber in diesem ersten Band gab es da nichts zwischen Ria und ihm. Keine Zärtlichkeiten, die ausgetauscht wurden, keine Liebesschwüre, NADA. Und das war etwas, das den Roman ganz eindeutig von allen anderen Young Adult Dystopien abgehoben hat, die ich bisher gelesen habe.Warum solltest du dir gerade diese Dystopie NICHT aussuchen?Da fällt mir jetzt eigentlich nichts zu ein. Vielleicht gerade die Tatsache, dass es keine Liebesgeschichte ist?! Wenn ihr nämlich auf herzzerreißende Kussszenen hofft, dann empfehle ich ein anderes Buch zu kaufen. Ansonsten NEHMT DIE VERRATENEN. Außer ihr habt generell etwas gegen gute Bücher, denn dann solltet ihr mit diesem hier sehr unglücklich werden...FazitSchreibstil: 5 SterneCharaktere: 5 SterneSpannung: 5 SterneEmotionale Tiefe: 4,5 SterneHumor: 4 SterneOriginalität: 4 SterneKeine Dystopie unter vielen, sondern eine atemberaubende, packende Geschichte über sechs Jugendliche in einer knallharten Welt der Zukunft, die als Verräter gelten, doch in Wahrheit die Verratenen sind... Bitte mehr davon!*macht das Zeichen für Wildschwein*4,5 Sterne!

  • Tina
    2019-01-21 14:02

    Inhalt .................Eliria hat ihren Namen von "Eleonore von Aquitanien" und "Adriadne, Tochter des kretischen Königs Minos". Kurz wird sie "Ria" gennant und ist eine der vielversprechendsten Studenten an der Akademie. Das hier beschriebene System legt großen Wert auf Ideale. Das beginnt bei den Namen, die den in vitro gezeugten Kindern gegeben werden. Physiker, Maler, Entdecker oder andere bedeutende Persönlichkeiten der Geschichte. In der Akademie werden sie zur neuen Elite ausgebildet, aufgezeichnet wird die Entwicklung durch ein internes Ranking. Ria ist derzeit die Nummer 7, ihre Fähigkeit ist Redegewandtheit, sowie das erkennen und lesen von Gesichtszügen. Später einmal wird sie einen hohen Posten als Rednerin innehaben.Doch eines Tages belauscht sie ein folgenreiches Gespräch. Es soll eine Verschwörung geben und diese Studenten müssen schnellstens eliminiert werden. Darunter auch die Nummer 7...Mein Eindruck.....................................Dystopie und Endzeit sind schon das ganze Jahr über ein großer Trend. Es ist die Vorstellung, wie unsere Welt in naher Zukunft aussehen könnte, die das Thema so reizvoll macht. Denn natürlich kann niemand in die Zukunft schauen, aber man kann sich Gedanken machen und ein mögliches Szenario präsentieren. Viele Bücher sind meiner Meinung nach bereits an der "Möglichkeit" gescheitert, allen voran "Tötentöchter". In "Die Verratenen" hingegen wird ein System präsentiert, das durch seine schlüssige Art und Weise völlig überzeugen kann.Ursula Poznanski erschlägt den Leser zu Beginn nicht mit Informationen, sondern baut ihre Welt Kapitel für Kapitel auf. Die Geschichte beginnt an der Akademie und dafür reicht es zu wissen, dass hier die Elite ausgebildet wird, für eine Welt, die unter einer Sphäre lebt. Die Sphäre schützt vor den Witterungsbedingungen außerhalb, denn statt einer Klimaerwärmung herrscht außerhalb eisige Kälte. Die Sphäre schützt und schränkt gleichzeitig ein, denn Natur hautnah gibt es nicht mehr. Es gibt Menschen innerhalb (die Privilegierten) und diejenigen Außerhalb der Sphäre. Außerhalb leben die Menschen organisiert in Clans und kämpfen täglich um ihr Überleben. Im Inneren dagegen, gibt es eine Unterteilung aus "normalen" Menschen, die Güter produzieren und für einen reibungslosen Tagesablauf sorgen. Und aus den ganz Besonderen, die dafür bestimmt sind Großes innerhalb der Sphäre zu erreichen.Das Grundkonzept ist nicht unbedingt neu, aber bis in seine Details gut durchdacht und ergibt völlig Sinn. Auch die Charaktere lassen nicht zu wünschen übrig. Ria als Protagonistin hat mir besonders gut gefallen. Natürlich ist sie zu Beginn überzeugt vom System, aber sie hat es auch nicht anders gelernt. Doch als sie das Gespräch belauscht, beginnen sich die Rädchen zu drehen. Sie nutzt ihre Fähigkeiten um Klarheit hinter die "Verschwörung" zu bringen und zögert keine Sekunde, das Richtige zu tun um zu überleben. Wirklich cool gemacht ist ihre Fähigkeit Gesichtszüge zu lesen. Ähnlich wie bei "Lie to me" schätzt sie ihre Gegenüber ein und kann die kleinste Regung interpretieren. Leider ließ das Augenmerk darauf zum Ende hin nach, aber auch das ergibt Sinn. Indem Ria so viel analysiert, erfährt man auch eine Menge über die einzelnen Nebencharaktere. Sie ist vor allem Beobachterin, nicht allein der Mittelpunkt des Universums.Jedes andere Buch hätte damit geendet, dass es die Charaktere jenseits der Sphäre schaffen. "Die Verratenen" geht hier erst richtig los. Frau Poznanski schafft es die Spannung durchgehend aufrecht zu erhalten und eine Herausforderung nach der nächsten zu stellen. Mir blieb gar nichts anderes übrig, als das Buch in zwei Nächten auszulesen. Das Ende schließt einige Fäden ab, genügend bleiben jedoch noch offen und ich kann es kaum erwarten weiterzulesen!Fazit............. Endlich wieder eine Dystopie mit einem logischen und durchdachten System! Mit einer behutsamen Einführungsphase wird dem Leser der Entwurf intelligent nähergebracht. Das Rad wurde hierbei nicht neu erfunden, konnte mich aber vollkommen überzeugen. Ria ist eine erholsame Protagonistin im Vergleich zu den restlichen eher weinerlichen Heldinnen ihres Genres. Auch gibt es keine allumfassende Liebesgeschichte, sondern zurückhaltende Beschreibungen, die das Gesamtbild vervollständigen. Durchgehend fesselnd, durchgehend spannend, ich bin begeistert!Mein bisheriges Highlight 20125,0 Sterne

  • Steffi
    2019-01-30 17:07

    Der Löweverlag war so nett mich zu fragen, ob ich nicht Lust hätte den neuen "Poznanski" zu lesen. Als ich die Beschreibung gelesen habe, wollte ich zuerst nein sagen, aber irgendwas reizte mich dann doch an der Story.Ich muss dazusagen, dass ich ein großer Fan der Poznanski Jugendbücher bin =), Dystopien aber jetzt nicht ganz, ganz so spannnend finde. Umso neugieriger war ich, was die Autorin sich für eine eigene "Zukunftswelt" erschaffen hat.Zur Geschichte:Ria lebt in einer Kuppel, da es in der erzählten Zukunft sooo kalt und trostlos draußen ist, dass die Menschen sich in großen Glaskuppeln verschanzt haben und dort ein warmes Leben leben. Ria wohnt aber nicht in einem Haus oder sonstigen, nein sie hat das Glück priviligiert zu sein und an einer sehr angesehenen Akademie studieren zu dürfen. Sie gehört zu den besten und ihr größtes Talent ist es, an den Gesichtern der anderen Menschen lesen zu können, was sie wirklich fühlen, ob sie lügen usw. Dadurch kann sie Situationen und Menschen sehr gut einschätzen. Sie guckt ganz genau hinter jede Fassade. Es gibt auch ein Leben außerhalb der Kuppel, dort leben noch ein paar Menschen ( sowie wie wir ^^) zusammengerottet in kleinen Clans und kämpfen um das überleben. Ria´s Akademie versucht diesen Menschen irgendwie zu helfen, doch greifen die "Prims" die Kuppelbewohner immer wieder an. Durch einen mehr als blöden Zufall, belauscht Ria ein Gespräch in dem es darum geht, dass ein paar Studenten "Verräter" sind und so schnell wie möglich getötet werden müssen. Als Ria auch ihren Namen hört ,den ihres Freundes Aurelijo ( welch ein dummer Name , ich musste immer an ein Einhorn denken) und noch weitere Namen ist sie mehr als geschockt. Sie ist keine Verräterin und plant doch keine Verschwörung! Vorsichtig, versucht sie, auch mit ihren Fähigkeiten herauszufinden, wer von ihren "Freunden" falsch spielt. Es kommt dann zu einem Vorfall, den ich hier nicht weiter beschreiben möchte, aber plötzlich ist die Welt anders als gedacht.Ich habe dieses Buch sehr,sehr, sehr geliebt. Ich bin jetzt nicht so DER Dystopien/ Endzeit Fan, aber hier konnte mich die Geschichte, sowie die erschaffene Welt sehr, sehr überzeugen. Die Autorin hat es wiedermal geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht, wer der "Verräter" ist und was da schiefgelaufen ist. Ich habe richtig mitgeraten und war am Ende sehr überrascht. Die Welt an sich ist sehr gut aufgebaut. Ich mochte das Kuppelleben sehr und die Beschreibungen waren auch nicht seitenlang. Ein wenig schade, fand ich das man teilweise einfach in die Geschichte geworfen wurde und erst Seiten später eine Erklärung für manchen Begriff gefunden hat. Die Geschichte wird aus Ria´s sichtweise erzählt, dies finde ich sehr passend. Ich mochte sie wirklich gerne und ich hätte gerne nochmehr von ihrer Fähigkeit gesehen. Ein wenig genervt hat mich Tomma, ich glaube wäre sie der Hauptcharakter gewesen, hätte mir das Buch kaum gefallen. Alle Charaktere sind sehr genau asugearbeitet und jeder hat eine Stärke und eine eigene Geschichte, die man unbedingt auskunschaften will. In der Mitte gibt es eine ganz kleine Länge, die aber schnell vorbeiging. Im Großen und Ganzen muss zugeben, dass ich mir sehr gut unterhalten gefühlt habe und das Buch sehr spannend fand.Nachteil, es ist eine Serie und ich werde mich bis Oktober gedulden müssen, dann kommt nämlich der nächste Teil und das Ende ist verdammt fies. Ich will jetzt sofort wissen wie es weitergeht =).

  • Casusangelus
    2019-01-30 19:09

    Inhalt:Ria, eine der besten Studentinnen der Akademie, führt ein glückliches Leben in den Sphären. Doch eines Tages gerät ihre heile Welt ins Wanken, als sie ein Gespräch belauscht, welches sie, ihren Freund Aureljo und noch einige andere Studenten des Verrats bezichtigt. Ria weiß nicht mehr, was sie glauben, wem sie vertrauen soll und befindet sich plötzlich in einer Welt voll Kälte wieder, in der sie Dinge erfährt, die sie einfach nicht glauben möchte.Meine Meinung:"Die Verratenen" ist der erste Teil von Ursula Poznanskis dystopischer Trilogie um die junge Studentin Eleria, genannt Ria. Bisher hat sie ein gutes Leben in den Sphären geführt, Glaskuppeln, die die Menschen vor der eisigen Welt beschützen, in die sich die Erde verwandelt hat. Doch ihr Leben ändert sich vom einen auf den anderen Tag, als sie des Verrats beschuldigt wird.Ria, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht sonderlich emotional wirkt. Dies liegt aber eher an ihrer Ausbildung, in der sie gelernt hat, ihre Gefühle zu kontrollieren und nicht öffentlich zur Schau zu stellen. Ihren Freund Aureljo konnte ich noch nicht so ganz durchschauen. Er ist immer so freundlich und scheint immer an das Gute im Menschen zu glauben, was mich das ganze Buch über sehr skeptisch gemacht hat.Was ich mal sehr erholsam in diesem Buch fand, war, dass der Fokus mal nicht auf einer Liebesgeschichte lag. Bei vielen Büchern aus dem Jugendbuch-Sektor habe ich manchmal das Gefühl, dass es einzig und allein darum geht, wie der Junge und das Mädchen sich kriegen, und die dystopische-fantastische-oder-sonst-wie-angehauchte Welt drumherum nur Beiwerk ist, um auch Leser von Nicht-Liebesromanen anzusprechen. Das hat die Autorin hier schon allein dadurch unterbunden, dass unsere Protagonistin von Anfang an vergeben war und auch kein großes Aufhebens um diese Beziehung gemacht wird. Für den nächsten Band erahne ich zwar schon ein Liebesdreieck, aber ich hoffe mal, dass, falls ich damit richtig liege, es die Geschichte nicht dominieren wird.Insgesamt hat mir die Geschichte um Ria gut gefallen. Es gibt ein paar Infos, wie die Welt so geworden ist, die hoffentlich in den nächsten Teilen noch weiter ausgebaut werden. Außerdem kann man hier gut miträtseln und spekulieren, da Ria ja selber nicht ahnt, was eigentlich vor sich geht. Vollständig vom Hocker gehauen hat es mich nicht, so dass ich keine volle Punktzahl vergeben kann, was mir genau gefehlt hat, kann ich aber leider nicht wirklich sagen. Ich freue mich aber schon auf die nächsten beiden Teile.Fazit:"Die Verratenen" ist ein spannender Auftakt von Ursula Poznanskis Eleria-Trilogie ohne große Liebesgeschichte. Wer dystopische Geschichten zum miträtseln mag, sollte hier zugreifen. Von mir gibt es 4 von 5 Muscheln.

  • Paula Marlene
    2019-02-17 18:55

    Bücher von Ursula Poznanski würde ich bedingungslos kaufen, Kaufempfehlungen für aussprechen. Auch wenn sie, wie jetzt, von mir nur drei Sterne bekommen ist man doch gut unterhalten!Auch wenn ich die Verratenen "nur gut" fand werde ich sicherlich auch die zwei folgenden Bücher lesen.Die Ausgangssituation hat man schon in 500 anderen Varianten gelesen. (irgendetwas, sei es eine Pest, eine Atombombe -whatever- hat die Welt verändert und die Menschen hocken einerseits in modernen Hubbeln oder krabbeln draußen als Barbaren durch die Gegend.) Und leider hat es dieses Buch für mich nicht geschafft sich von dieser Masse abzuheben.Wir sehen diese zukünftige Welt durch die Augen Rias. Sie ist unter den besten der besten Studenten der neuen Welt. Ist in einer Beziehung mit dem künftigen Anführer (dem besten). Alles ist schön, wenn auch anstrengend da die bösen Außenbewohner ab und wann einige ihrer Kameraden töten wenn die auf Exkursionen in die Wildnis unterwegs sind.Doch dann werden Ria, ihr Freund Aureljo und noch fünf weitere Studenten zu Unrecht beschuldigt eine Verschwörung auszuhecken. Sie werden in die Wildnis getrieben, direkt in die Arme der Primitiven.Nichts ist wie es scheint für Ria und sie muss ständig überlegen und zweifeln wem zu trauen ist...Und mehr passiert irgendwie auch nicht. Die Flüchtlinge werden von einer Situation in die nächste getrieben, ohne selbst jemals wirklich akitv zu einer Entscheidung beizutragen. Es wird auch nicht in Erfahrung gebracht wieso sie überhaupt aus ihrer Gemeinschaft ausgestoßen worden sind. Nur hier und da Andeutungen und mysteriöse Fingerwinke (Dafür das sie alle so verdammt brilliant sind, rennen sie ziemlich planlos in der Gegend herum...Das Buch hat 460 Seiten...)Ich hoffe, dass im zweiten Band etwas mehr zur Aufdeckung diverser Rätsel getan wird.Die Liebesbeziehung zwischen Ria und Aureljo finde ich furchtbar öde. Er ist nicht witzig, nicht charmant, nicht aggressiv-ein Marshmallow. Er zieht Ria nur immer wieder in seine Arme und hält ihre Hand. Keinerlei Romantik oder Anziehungskraft vorhanden. Warum sie mit ihm zusammen ist? Er sieht verdammt gut aus.

  • Anja
    2019-01-20 17:54

    Ein paar Gedanken:Das Buch hat mich positiv überrascht und hat mir, obwohl es weder unglaublich spannend noch megamäßig überraschend war, ich keinen wirklichen Zugang zu den Protagonisten gefunden habe und der Schreibstil mitunter echt merkwürdig war, echt gut gefallen.Ich kann nicht mal genau sagen, warum ^^ Vielleicht waren es die vielen kleinen Ideen, die mich gefesselt haben. Oder die durchweg packende Atmosphäre. Oder das Worldbuilding. Oder der gar nicht mal so üble Plot. Oder alles zusammen :DEgal, ich habe mich bestens unterhalten gefühlt, stellenweise mitgefiebert, konnte mich gut in die Welt einfinden. Bin gespannt, was der Rest der Trilogie so bringt. Hoffe ja auf mehr Emotionen, die sind mir hier zu kurz gekommen, alles hat recht unterkühlt gewirkt - was wohl der Ausbildung an der Akademie zuzuschreiben ist und daher prima gepasst hat. Also alles gut :)Richtige Rezi folgt... vielleicht ^^

  • Kora
    2019-02-07 21:20

    Ziemlich enttäuschend. Ich frage mich, wo bei manchen da Spannung gewesen sein soll?Die perfekten Sphären-Bewohner gingen mir ziemlich auf den Geist. Habe mich gefreut, wenn sie mal einen Funken Menschlichkeit gezeigt haben und "ausgerastet" sind. Allgemein fand ich die Story dann sehr schleppend, gefühlt ist eigentlich nichts passiert.Die Welt der Sphären wurde für mich zu wenig erklärt, weder am Anfang, noch am Ende, konnte ich nach einem Bild in meinem Kopf greifen.Die zwei drei Action-Szenen machen das alles auch nicht wett.Ob ich diese Trilogie weiterlese, wird jetzt von der ebook-Leseprobe abhängig gemacht.

  • Sandra | Büchernische
    2019-02-14 14:22

    Wow ♥ Rezension folgt, ich möchte mir erst einmal Gedanken machen, wie ich meine Begeisterung in passende Worte fassen kann :-)

  • Adriane
    2019-02-05 21:19

    3,5 actually:)

  • Anna
    2019-01-23 22:00

    if you love divergent and the hunger games then you can not miss this dystopia

  • Alexandra
    2019-02-08 21:58

    "Mein Name ist Eleria. ich bin achtzehn Jahre alt, Vitro Klasse 1, gereiht auf die Nummer 7. Mein Schwerpunkt liegt auf Kommunikation und Rhetorik. Ich bin Opfer einer Intrige" Seite 165 Inhalt:Seit der der langen Nacht liegt die Welt unter Eis und macht ein Leben fast unerträglich. Nichts kann gepflanzt werden und Lebensmittel sind daher knapp. Ria gehört zu den Glücklichen, die in einer der vielen Sphären lebt. Städte, die mit einer Kuppel überdeckt sind und die Einwohner so vor Kälte und Schnee schützen. Das Leben in den Sphären ist geordnet und Leistung wird goss geschrieben. Wer auf der Akademie weit vorne in der Reihung steht, der wird es zu einer ehrenhaften Stellung bringen. Ria ist mit ihrem Leben zufrieden - ihre Leistungen sind hervorragend und sie ist auf Platz sieben gereiht. Das Ende ihrer Ausbildung naht und sie freut sich auf die wichtige Aufgabe, die ihr dann zugeschrieben wird. Sie soll zukünftig zwischen dem Sphärenbund und den Prims vermitteln.Die Prims leben außerhalb der Kuppel und kämpfen täglich aufs Neue ums Überleben. Ständige Kämpfe und Überfälle zwischen den Sphärenbewohnern und den Prims sollen mit Ihrer Hilfe und Vermittlung eingedämmt werden.Alles läuft geregelt und ordentlich - bis sie eines Tages ungewollt Zeuge eines Gespräches wird.Ein Gespräch, dass ihr beinahe die Luft zum Atmen raubt. Eine Verschwörung soll im Gange sein, heißt es. Die Verräter seien in den eigenen Reihen zu finden und sie, Ria, soll eine davon sein!Für sie gibt es nur eine Lösung - Die Flucht nach vorn.Aber wann wird dazu die beste Gelegenheit sein?Und was soll aus ihnen werden, außerhalb der Sphäre?Werden sie überhaupt überleben können? "Die Betreffenden müssen getötet werden. Schnell und ohne Aufheben darum zu machen. Alles andere wäre zu riskant [...]" Seite 253 Handlung & Charaktere:"Die Verratenen" ist der erste Teil einer dystopischen Trilogie - und da kann ich nur sagen: "Was ein Glück!" Und das aus meinem Munde, wo ich doch sonst kein großer Freund der Reihen und Fortsetzungsbände bin. Aber bei diesem Buch freue ich mich regelrecht, dass ich noch zwei weitere Bände lesen darf, denn mich hat diese Dystopie total gepackt und begeistert.Ich habe vorher keine Leseprobe und keinen Klappentext gelesen - ich wollte mich einfach überraschen lassen. Und dies ist Ursula Poznanski vollkommen geglückt.Die Idee hinter der Geschichte ist einfach sehr ansprechend und die Umsetzung meines Erachtens bestens gelungen. Viele sagen: "schon wieder eine Dystopie" - und prompt gehen die Vergleiche zu schon vorhandenen Dystopien los, und es wird überlegt, welcher denn dieses Buch nun ähnelt. Aber warum sollte ich das tun? Das Rad kann nicht komplett neu erfunden werden. Die typischen Merkmale einer Dystopie müssen einfach auch hier vorkommen. Ich ziehe keinen Vergleich mit anderen Büchern, sondern achte ausschließlich auf das, was vor mir liegt .Mich diese Story einfach vollkommen in seinen Bann gezogen. Ich fühlte mich umgehend ins Geschehen hineinversetzt. Ich versuchte, mir vorstellen, wie es wohl ist, unter einer Kuppel zu leben, die Sonne kaum sehen zu können, keine wechselnden Jahreszeiten auf meiner Haut spüren zu können. Mich hat das total beschäftigt und ich war begierig darauf, herauszufinden, was außerhalb dieser Kuppeln passiert. Was sind die Prims für Menschen? Warum sind sie überhaupt außerhalb der Kuppeln? Wie können sie überleben? Fragen über Fragen, die mir während des Lesens durch den Kopf geschossen sind und dafür sorgten, dass ich das Buch nur schwerlich beiseite legen konnte. Das Buch lockt und verführt zum Mitdenken und Mitgrübeln.Der Schreibstil tut selbstverständlich sein Übriges dazu. Locker, nicht zu überladen und ohne verwirrende Zeitsprünge, ein leichter Satzbau ohne große Verschachtelungen und ein jugendlicher Tonfall sorgen für schnellen Lesefluss.Es wird nicht zu viel verraten, aber trotzdem kann man sich ein Bild vom Ganzen machen. Hintergrundinformationen fließen immer wieder ein, fast wie nebensächlich, und vervollständigen das Bild der dystopischen Welt im Kopf des Lesers.Da die Geschichte aus Sicht der Protagonistin Ria in der "ich"-Form erzählt wird, bekommt man zudem große Einblicke in ihre Gefühlswelt und ihre Gedanken. Eigentlich habe ich es gerade aus diesem Grund ganz gerne, wenn auch andere Protagonisten zusätzlich in der ich-Form dargestellt werden, da man so verschiedene Sichtweisen auf die Geschehnisse erhält. Aber da hier einfach zu viele Charaktere zusammentreffen, ist es so ganz gut und ansprechend gelöst. Rias Charakter ist sehr schön dargestellt, in sie konnte ich mich als Leser sofort hineinversetzen. Sie ist klug und intelligent, lässt sich nicht beirren und weiß sich sehr gut zu helfen. Sie behält den Überblick - und doch hat sie auch schwache Momente. Sie zweifelt und zögert, weiß nicht, wem sie trauen kann und darf. Aber sie weiß, dass sie dieses Zögern niemandem zeigen darf. Nicht mal ihrem Freund Aureljo... "Vertrauen könnte Selbstmord sein" Seite 254 Die einzelnen Protagonisten sind facettenreich dargestellt, alle haben ihre ganz eigene Persönlichkeit, ihre ganz eigenen Charakterzüge. Sie erscheinen authentisch und keinesfalls überzogen. Wir erleben hier sechs Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten - aber sie spiegeln das Sphärendenken voll und ganz wider. Jeder wird hauptsächlich in dem ausgebildet, was er / sie am besten beherrscht. Die Stärke des Einzelnen wird hervorgehoben, alles andere eher vernachlässigt.Ursula Poznanski hat sich zudem die Zeit genommen, auch dem nebensächlichsten Charakter der Geschichte eine Individualität einzuhauchen, die das Buch so schön abwechslungsreich macht. Das Zusammentreffen der flüchtigen Sphärenbewohner und der Prims ist sehr gelungen dargestellt. Angst, Hass, Neid und tiefe Traurigkeit dominieren hier - aber auch die gewisse Neugierde. Und trotz allem auch anz viel Menschlichkeit .... "Würde, hat Grauko gesagt, ist nichts, was man äußerlich trägt. Seite 312 Mein persönliches Fazit :Wow! Ursula Poznanski hat mich mit diesem gelungenen Auftakt der Trilogie vollkommen überzeugt. Ich bin schlichtweg begeistert, habe das Buch regelrecht verschlungen und war zuletzt unglaublich enttäuscht, als ich die letzte Seite umblätterte und das Buch geschlossen hatte - enttäuscht darüber, dass dieses fesselnde Buch nun tatsächlich zu Ende sein soll. Ich wollte umgehend wissen, wie es weitergeht.Das Buch hat einen gelungenen Abschluss, der ohne einen allzu überzogenen Chliffhanger auskommt, von welchen ich mich oft im wahrsten Sinne des Wortes "hängen" gelassen fühle und die bei mir persönlich gerne mal einen bitteren Beigeschmack hinterlassen. Nicht so in diesem Buch und das gefällt mir sehr gut.Diese Geschichte hat mich mit auf eine faszinierende Reise in eine dystopische Welt genommen, die mich interessiert hat, gefesselt hat und die mich zum mit- und nachdenken anregte. Ich bin begeistert und kann dieses Buch an Freunde der dystopischen Jugendbuch-Literatur voll und ganz weiter empfehlen. "Was ist ... das für ein Gebäude?" "Ein Palast des Wissens. Eine Bibliothek. Hier haben Menschen vor der langen Nacht Bücher aufbewahrt, sie studiert, sie bewundert. Es ist mein Zuhause." Seite 343© Rezension: Alexandra Z.

  • Anna Urban
    2019-01-30 18:58

    Drei einhalb Sterne. Ich habe das Buch als Hörbuch auf Audible gehört. Eins von zwei deutschen Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe... Was mir gefallen hat:- das Worldbuilding- die ganze Idee mit der Langen Nacht und den Kriegen, den Sphären etc- die Charaktere mit den verschiedenen Fähigkeiten- die ClansWas mir nicht so gut gefallen hat:- (view spoiler)[ ich habe so das Gefühl, da bahnt sich was zwischen Ria und Sandor an, was dann wahrscheinlich zum unausweichlichen Love-Triangle zwischen ihr, Aurelio und Sandor führen wird... mal sehen(hide spoiler)]- dass Ria gerade am Anfang so lange nicht geglaubt hat, dass der Sphärenbund die Prims tötet- einige Situationen, in denen es zu dem typischen "irgendwas ist komisch, aber ich rede mit niemanden drüber und vielleicht war es ja nur ein Zufall" kam... das ist ein lames plot-deviceAlles in Allem war das Buch unterhaltsam. Ich werde die anderen Teile der Serie lesen. Ich glaube auch, ich bin ein bisschen biased, weil ich deutsche Bücher immer irgendwie komisch zu lesen finde im Vergleich zu englischen.