Read Das Blut der Rebellin by Sabrina Qunaj Online

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Wales im 12. Jahrhundert: Während in England ein Bürgerkrieg tobt, rebellieren die Waliser unermüdlich gegen die neuen Machthaber. Um die Position der Normannen zu stärken, soll die junge Isabel, Tochter des mächtigen Geraldine-Geschlechts, den grausamen Sheriff von Pembroke heiraten. Doch am Vorabend der Hochzeit greifen die Rebellen an. Isabel kann fliehen und wird baldWales im 12. Jahrhundert: Während in England ein Bürgerkrieg tobt, rebellieren die Waliser unermüdlich gegen die neuen Machthaber. Um die Position der Normannen zu stärken, soll die junge Isabel, Tochter des mächtigen Geraldine-Geschlechts, den grausamen Sheriff von Pembroke heiraten. Doch am Vorabend der Hochzeit greifen die Rebellen an. Isabel kann fliehen und wird bald selbst zur Freiheitskämpferin. Der Sheriff hat seine Braut allerdings nicht vergessen und beauftragt den walisischen Prinzen Ralph le Walleys, sie zurückzuholen. Als die beiden sich ineinander verlieben, stehen sie plötzlich im Zentrum eines Krieges, in dem sie sich für eine Seite entscheiden müssen....

Title : Das Blut der Rebellin
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ISBN : 25150655
Format Type : Kindle Edition
Number of Pages : 704 Pages
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Das Blut der Rebellin Reviews

  • Aleshanee
    2019-01-04 08:57

    Wir sind in Wales im 12. Jahrhundert und die junge Isabel gerät wie ihre Großmutter Nesta zwischen die Fronten der Normannen und Briten. Nesta haben wir ja im ersten Band der Trilogie kennengelernt und ich fand es sehr schön, sie auch in diesem Teil noch ab und an zu treffen. Ihr Verhältnis zu ihrer Enkeltochter Isabel ist sehr innig, aber leider werden auch sie durch die kriegerischen Unruhen auseinander gerissen.Das ganze Dilemma mit den "Walisern", wie die Briten genannt werden und was ja nichts anderes als "Fremde" bedeutet und ihre kleinen und großen Schlachten gegen die Normannen bestimmt die Zeit und auch die Handlung dieser Geschichte. Wieder mal großartig recherchiert, wobei es mir dann doch manchmal ein bisschen zu sehr ins Detail ging. So im Einzelnen und so genau muss ich es bei so einer Geschichte dann doch nicht wissen und dadurch war es mir auch dieses Mal stellenweise etwas zu langatmig.Großartig war allerdings wieder Isabel. Sie steht ja zwischen den Fronten da sie das Blut von beiden Seiten in den Adern hat und man sieht ja schon am Titel des Buches, auf welche Seite sie sich schlagen wird. Einfach hat sie es nicht - wie alle Frauen zu dieser Zeit. Dass man damals (und auch manchmal heute noch) einfach verheiratet wird um die Verbindungen zwischen einzelnen Bündnissen zu stärken war den Frauen klar und ich bewundere die Klarheit, mit der sie damals dieser Tradition ins Auge geblickt haben. Man konnte Glück mit einem guten Mann haben; oder eben Pech ... im Prinzip wie heute auch ;) Aber Isabel ist hier wirklich ein sehr starker und innerlich stolzer Charakter, die ihr Schicksal zwar hinnimmt, sich aber nicht scheut, die Gelegenheit zu ergreifen, wenn sie sich bietet. Denn als braves Hausmütterchen hat sie sich noch nie gesehen und ihr Schicksal führt sie auf sehr verschlungene Pfade, bis sie endlich den Weg findet, der zu ihrem Glück führt.Der Schreibstil ist hier wie gewohnt sehr flüssig und angenehm zu lesen. Sehr gut angepasst an die Zeit, aber eben nicht ganz so packend, wie ich es gewohnt bin. Es gibt viele Einzelheiten, die ich total interessant fand - der Umgang mit Waffen, die Rolle der Frau, die Traditionen und Brauchtümer; aber eben auch Ausschweifungen und Wiederholungen, die das Tempo sehr gebremst haben.Jetzt bin ich jedenfalls sehr gespannt, mit welchem Nachkommen es im dritten und letzten Band aus der Geraldines Reihe weitergehen wird!© AleshaneeWeltenwandererDie Geraldines1 - Die Tochter des letzten Königs2 - Das Blut der Rebellin3 - Der Ritter der Könige

  • LeseMaus
    2019-01-04 06:01

    Nach vielen Unterbrechungen endlich beendet. Und ich habe es nicht bereut, denn die Geschichte konnte mich schließlich doch mitreißen

  • pingwingTV
    2018-12-30 09:55

    4,5 Sterne

  • Jürgen Zeller
    2018-12-22 10:00

    Muss tatsächlich ich als einer der wenigen männlichen Leser von Sabrinas Romanen den Reigen der Buchbesprechungen eröffnen? Es soll wohl so sein. Na dann lest was ich zu berichten weiss:Die Schriftstellerin Sabrina Qunaj ist für mich ein kleines Mysterium im für Außenstehende nicht immer einfach zu verstehenden Literaturbetrieb. Als nahezu unbekannte Autorin gewährt ihr der bekannte Goldmann Verlag bei ihrem ersten Historischen Roman unüblich viel Platz von 700 Buchseiten um die Geschichte der Fürstentochter Nesta ferch Rhys zu erzählen. Eine bemerkenswerte Wertschätzung seitens des Verlags. Wenn man den Handlungsort Wales und die frühe Zeit kurz nach der ersten Jahrtausendwende, die beide im Buchgeschäft eher ein Mauerblümchen Dasein fristen und alles andere als grosse Verkaufszahlen garantieren, mit einbezieht wird das Staunen umso grösser. Wenn etablierten Bestseller Autoren/-innen wie etwa Rebecca Gablé diese stattliche Anzahl Buchseiten gewährt wird kann ich das nachvollziehen aber beim Debüt eine Nachwuchsautorin dünkt mich das sehr ungewöhnlich und lässt aufhorchen.Nun gut, den ersten Roman "Die Tochter des letzten Königs" hab ich gelesen und war vom unbekümmerten fast enthusiastisch anmutenden Schreibstil und der inhaltlichen Fülle der exzellent erzählten historischen Geschichten mit den verästelten Handlungssträngen begeistert und kann vollumfänglich verstehen das ihr der Verlag dermassen viele Freiheiten gewährt hat. Sabrina Quanaj scheint die Vorschusslorbeeren zur Zufriedenheit aller eingelöst zu haben. Nun also der Nachfolgeroman der in Sachen Umfang und Qualität dem Erstling in Nichts nachsteht und der Erwartungshaltung der Leser/-innen gerecht wird.Viele Jahre sind ins Land gezogen und Nesta ist Grossmutter geworden. Ihre Enkelin Isabel de Carew wird zum Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte rund um die Ränkespiele um Macht und Einfluss auf der flächenmässig relativ kleinen Halbinsel Wales. Der Freiheitskampf der rebellischen Waliser steht in permanenten Konfrontation zum Eroberungsgeist der Normannen. Das sich die walisischen Fürstentümer oft untereinander nicht grün waren oder sogar zerstritten vereinfacht die Vorhaben der Normannen. Die temperamentvolle Isabel steht nicht nur zwischen den verfeindeten Fronten sondern wird immer mehr zur Gefangenen ihrer Gefühle. Loyalität und Pflichtbewusstsein stehen im latenten Konflikt zu ihren natürlichen patriotischen Empfindungen und ihrer Seelenlage. Die Herkunft vom Blut das in den Adern fliest lässt sich nun mal nicht verleugnen ...Hätte man das dicke Buch um rund hundert Seiten kürzen können? Jawohl, hätte man ohne weiteres tun können. Hätte man es gar tun sollen? Nein! Auf keinen Fall! Ich komme wieder auf den geschmeidigen Erzählstil zurück der sich ums des Lesers Gemüt schmiegt. Aus meiner Sicht die absolut richtige Entscheidung des Lektorats auch in diesem Werk der Autorin genügend Freiheiten und Platz zu gewähren damit sie die Szenen und somit die Geschichten ganz nach ihrem Gusto auserzählen kann. Wer einmal in den Lesefluss gekommen ist und alle Stromschnellen und Klippen umgeht findet einen tollen Historischen Schmöker vor. Den Kopf aber stets bei der Sache haben und die Konzentration hoch halten damit man den Überblick über die Personen mit den ungewohnten Namen und die verwandtschaftlichen Grade oder die Beziehung zueinander nicht aus dem Kurzzeitgedächtnis verliert. Das Personenregister und die Doppelseite mit dem Stammbaum ganz vorne im Buch sind hilfreich.Wer gut erzählte historische Geschichten mag, für Heldenmut, Abenteuer und Liebe brennt der wird in diesem Buch finden was das Leserherz begehrt. Die Begeisterung der Autorin Sabrina Qunaj für alte Geschichten und die Waliser springt mit diesem Werk auf die Leserschaft über. Garantiert!

  • Marlene Kessler
    2019-01-11 10:16

    Geschichte wird weitergeführt aber auch wieder neu und anders. Hauptpersonen unterscheiden sich gut zu dem ersten Teil und die Story ist wieder nicht so sehr vorhersehbar. Due Protagonistin hat mir zu beginn nicht ganz so gefallen, aber hat sich immer mehr entwickelt und zum Schluss würde ich gern mehr von ihr hören. Dritter Teil lese ich definitiv auch.

  • dubh
    2018-12-24 12:54

    "Das Blut der Rebellin" war mein erstes Buch von Sabrina Qunaj. Leider, muss ich sagen, denn bislang ist mir diese Autorin komplett entgangen. Vielleicht liegt das daran, dass ich bei historischen Romanen immer ein wenig zu vorsichtig bin - weder mag ich historische Schmöker, in denen nicht allzu viel Authentisches zu finden ist, noch interessiert mich jede Zeit und/ oder Region...Die Geschichte dieses Buches spielt im 12. Jahrhundert in Wales, zu einer Zeit, in der sich viele Waliser den Eroberern widersetzen, während in deren Land ein Bürgerkrieg herrscht. Die junge Isabel, die dem mächtigen Geraldine-Geschlecht angehört, soll aus politischen Gründen mit dem Sheriff von Pembroke verheiratet werden. Isabel ist klug und tapfer und stellt sich ihrer Aufgabe, indem sie auf der Burg ihres zukünftigen Ehemannes die Einweisungen in die Gepflogenheiten einer Ehefrau über sich ergehen lässt, doch schon sehr bald merkt sie, aus welchem Holz der Sheriff von Pembroke geschnitzt ist. Das Mädchen, in dessen Adern sowohl adeliges walisisches als auch normannisches Blut fließt, muss sich schon bald entscheiden, für welche Sache nun ihr Herz schlagen soll. Als kurz vor der Hochzeit Rebellen die Burg angreifen, packt Isabel die Gelegenheit beim Schopfe und flieht. Doch sie hat die Rechnung ohne ihren Fast-Ehemann gemacht. Auch nachdem einige Zeit ins Land gegangen ist, will dieser sie nicht aufgeben und schickt Ralph le Walleys auf die Suche nach ihr - ausgerechnet Ralph...Sabrina Qunaj hat einen historischen Roman geschrieben, der mich auf ganzer Linie überzeugt hat: er ist spannend, beruht auf historischen Fakten und hat wunderbar herausgearbeitete Figuren. Zugegeben, ich kenne mich mit der walisischen Geschichte nicht und mit den englischen Königen auch nur sehr rudimentär aus. Aber ich wurde durch die Lektüre auf die ein oder andere Sache aufmerksam, habe ein bisschen recherchiert und gelesen und kann im Anschluss nur sagen, dass die Autorin hier wirklich exzellente Arbeit geleistet hat. Und das ohne auch nur einen Hauch Langeweile zu verbreiten! Ja, am Anfang musste ich hin und wieder auf den Stammbaum zu Beginn des Buches linsen - einfach, um die Verquickungen zu verstehen und mich auch an so manchen verhältnismäßig ungewohnten Namen zu erinnern. Aber dafür ist die Geschichte intelligent, packend und ich hatte wirklich das Gefühl, in die damalige Zeit abzutauchen. Geschichte ist meist wahnsinnig spannend und erklärt uns viel von dem, was wir heute sind und warum. Wenn ich dann auch noch erfahre, warum Menschen zu bestimmten Handlungen gezwungen wurden, wie sie für sich und ihre Rechte eingesetzt und für Freiheit gekämpft haben, dann finde ich das auch heute noch bemerkenswert. Das große Thema ist hier natürlich der walisisches Freiheitskampf, aber ich kann nicht sagen, dass eine Seite in den Himmel gelobt wird. Grausamkeiten und Heldenmut gibt es auf beiden Seiten, ebenso wie Gut und Böse. Und so muss sich die Hauptfigur Isabel nicht nur einmal entscheiden, wohin sie gehört und wer sie sein möchte. Sie muss begreifen, dass Tapferkeit nicht alleine zählt und dass jeder seinen Preis für den Krieg und all die Toten bezahlen muss.Wer "Die Tochter des letzten Königs" gelesen hat, kennt eine Handvoll Leute, die auch in diesem Buch eine Rolle spielen. Allen voran natürlich Nesta ferch Rhys, Isabels Großmutter. Eine bemerkenswerte Frau, die hier nur eine Nebenrolle spielt, mir aber sehr viel Lust gemacht hat, den vorherigen Roman der Autorin ebenfalls noch zu lesen. Denn auch wenn es theoretisch so etwas wie der Vorgänger ist, sind die Romane abgeschlossen und können somit für sich selbst gelesen werden - die Klammer sind die Geraldines und eben die walisische Geschichte.Kurzum: ein toll erzählter, sehr spannender historischer Roman, der mir den walisischen Freiheitskampf näher gebracht hat und der mich vor allem mit seinen vielschichtigen Figuren überzeugt hat. So geht für mich dieses Genre - fernab von all dem wenig bis gar nicht authentischen Kitsch, den man leider zu häufig in den entsprechenden Regalen der Bichhandlungen findet! Die Autorin Sabrina Qunaj ist mit diesem Roman auf meine immerwährende Wunschliste gehüpft.Klare Leseempfehlung!

  • Kookabura
    2019-01-09 06:06

    Inhalt:Wales im 12. Jahrhundert. Die junge Isabel de Carew wächst unbeschwert auf. Sie genießt die Ausflüge mit ihrer Großmutter Nesta und übt sich heimlich im Umgang mit der Schleuder. Das letzteres nicht zwingend eine Beschäftigung für eine Dame ist, übersieht sie dabei geflissentlich. Der Hüter Bran hat einen Narren an der kleinen Isabel gefressen und kann ihr so keinen Wunsch abschlagen - auch nicht das Erlernen des Schleuderns. Eines nachts jedoch ist Isabels ruhiges Leben vorbei. Ihre Heimat wird von den Walisern angegriffen und sämtliche Männer getötet. Übrig bleiben nur Frauen und Kinder. Zu ihrem Glück wird dieser Überfall von einem Verwandten Nestas geführt, so dass ihnen keine Gefahr droht. So lernt Isabel Cadell kennen, einen Rebellenfürst der sich gegen die Normannen wehrt und sich sein Land zurückerobern will. Das Treffen mit ihm und seinen jüngeren Brüdern Rhys und Maredudd wird ihr noch lange in Erinnerung bleiben.Kurz darauf wird Isabel für 5 Jahre ins Kloster geschickt. Als sie endlich wieder außerhalb der Klostermauern Luft holen darf, ist sie auf dem Weg zu ihrer Verlobung mit dem Sheriff von Pembroke. Sie kennt den Sheriff nicht, aber immer wenn das Gespräch auf ihn kommt, wirkt ihr Onkel Maurice nicht ganz überzeugend glücklich.Auf der Reise nach Tenby, wo sie von ihrer künftigen Schwiegermutter auf ihr Leben als Gemahlin vorbereitet werden soll, treffen sie zufällig auf Rebellen und normannische Reiter. Isabell erkennt unter den Rebellen Cadell und als der Anführer der Reiter anordnet alle zu töten, reagiert Isabel instinktiv. Sie will Cadell zur Hilfe eilen, doch ihr Pferd geht durch. Während sie sich auf der Stute festklammert bricht die Nacht herein und Isabel ist irgendwo im nirgendwo. Ob jemand nach ihr suchen wird?Als sie auf eine Lichtung kommt, trifft sie auf einen Jungen in ihrem Alter. Er stellt sich ihr als Ralph vor und fortan hat sie einen Freund an ihrer Seite. Der Vorfall im Wald wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass Isabell es mit Rebellen zu tun hat. Und tief in ihr pulsiert ein Teil es Blutes mit ihnen.Meinung:Mit 'Das Blut der Rebellin' hat Sabrina Qunaj einen spannenden und mitreißenden Roman geschrieben der dem Vorgänger 'Die Tochter des letzten Königs' kaum nachsteht. Man könnte meinen Isabel steht ein ähnliches Schicksal bevor wie einst Nesta, allerdings entwickelt sich der Roman in eine gänzlich andere Richtung. Isabel hat zum Teil walisisches Blut in ihren Adern und während es bei Nesta im Temperament durch kam, singt es in Isabels Blut förmlich. Sie fühlt sich immer mehr mit den Rebellen verbunden und damit stößt sie oft auf Wut und Intoleranz.Isabel will sich nichts sagen lassen und ihre Abenteuerlust ausleben. Das gelingt ihr zum Teil ganz gut und so lernt man in diesem Roman auch ein wenig die andere Seite Wales kennen.Was die Autorin Sabrina Qunaj wirklich gut kann, ist Bilder im Kopf entstehen lassen. Es dauert keine 5 Seiten und man sieht die weiten Wiesen von Wales, spürt den Wind in den Haaren und sieht die Wolken vorbei ziehen. Die Geschichte ist spannend erzählt und knüpft beinahe an die Zeit vom vorherigen Roman an.Nun warte ich natürlich sehnsüchtig darauf, was sie als nächstes aus ihrer Feder fließen lässt.Anders als 'Die Tochter des letzten Königs' gab es in diesem Buch auch einige ruhige Abschnitte. Die zogen sich gerade im mittleren Teil etwas. Wenn es jemandem also zu turbulent wird, kann er sich in der Zeit ein wenig ausruhen.Dieses Buch führt nun einmal mehr dazu, dass ich wirklich gern mal einen Abstecher nach Wales machen wollen würde.

  • Moni2506
    2018-12-29 10:18

    "Das Blut der Rebellin" von Sabrina Qunaj ist im März 2015 im Goldmann Verlag erschienen und entführt uns in die Welt der Waliser, die um ihre Heimat kämpfen.Inhalt: Seit dem Tod König Henrys befindet sich England im Bürgerkrieg und die Rebellen in Wales versuchen ihre Heimat von den Normannen zurückzuerobern. Schon früh gerät Isabel FitzWilliam de Carew, Enkelin der berüchtigten Nesta ferch Rhys, zwischen die Fronten, da sie sich mehr zu den Walisern hingezogen fühlt. Aus Bündniszwecken soll sie mit dem grausamen Sheriff William Hayt verheiratet werden, wird jedoch einen Tag vor ihrer Hochzeit von den Rebellen entführt. Dort erkennt sie das der Kampf der Rebellen auch ihr Kampf ist und so beginnt eine spannende Geschichte, in der sich jeder entscheiden muss auf welcher Seite er/sie steht.Eindruck: Das Buch hat mir sehr gut gefalllen und in meiner freien Zeit habe ich es geradezu verschlungen.Das Buch beginnt mit einem sehr gelungen und poetischen Prolog, der sofort Lust darauf macht, in das Leben von Isabel de Carew einzutauchen.Schnell bin ich voll im Geschehen drin gewesen und konnte mir dank des sehr flüssigen und bildhaften Schreibstils alles sehr gut vorstellen.Ich bin vielen interessanten und sympathischen Charakteren in diesem Roman begegnet, die meist sehr vielschichtig sind. Nicht bei jedem war sofort klar, wie man sie/ihn einzuschätzen hat. Dies hat mir sehr gefallen und auch für den ein oder anderen Überraschungseffekt gesorgt.Zu jedem guten historischen Roman gehört natürlich auch eine Liebesgeschichte, die auch hier nicht fehlt. Mit Kitsch wird hier aber nicht übertrieben. ;)In die Mentalität und das Rechtswesen der Waliser wird ein spannender und interessanter Einblick gewährt. Die oftmals als Barbaren bezeichneten Waliser waren, gerade was die Rechte der Frauen betraf, recht modern und gar nicht so barbarisch wie gedacht, auch wenn sie sich oft gegenseitig bekämpft haben.Darüber hinaus positiv zu erwähnen sind noch das Personenverzeichnis und das ausführliche Nachwort, dass für mich in jeden guten historischen Roman gehört.Wirklich etwas negatives kann ich zu diesem Roman gar nicht sagen. Er hat mir von Anfang bis Ende außerordentlich gut gefallen und ich kann diesen Roman allen Fans dieses Genres unbedingt weiterempfehlen. Na ja, die walisischen Namen waren echt schwer, aber da kann die Autorin ja nichts für. ;) Hierauf wird aber auch im Personenverzeichnis eingegangen und auf Youtube gibt es ein Video, wie die walisischen Namen ausgesprochen werden.Zum Schluss möchte ich mich noch für die tolle Leserunde mit der Autorin bedanken, die alle unsere Fragen zeitnah und sehr ausführlich beantwortet hat. Dies war meine 2. autorenbegleitete Leserunde hier bei lovelybooks und sie hat mir wieder wahnsinnig viel Spaß und Freude bereitet.

  • Sine
    2019-01-05 07:21

    FazitEin sehr schönes Buch, was für mich nicht ganz an die Fantasieromane von ihr ran reicht, aber trotzdem nicht weniger Sterne verdient hat. Für Fans vom Historischen ein absolutes Lesemuss :)BewertungWas erwarte ich?Ich erwarte Flucht, einige Gefühle, ein Happy-End und eine spannende Story. Und da Isabel Freiheitskämpferin wird, erwarte ich eine starke Persönlichkeit.Was hat sich erfüllt?Zum Happy-End kann ich nichts sagen. Da verrate ich zu viel.Es gab aber eine spannende Story, nicht ganz so viele Kämpfe wie ich erwartet habe. Es war eher auf das da zwischen meistens beschränkt, was auch sehr spannend war. Und Isabel war eine wirklich tolle Persönlichkeit, die für mich keine sprichwörtliche Freiheitskämpferin war, aber zum Großen mit beigetragen hat.Isabel ist so ein starkes Mädchen. Schon am Anfang, da ist sie 8 Jahre, ist sie schon keine Mimose mehr. Und auch später ist sie das nicht, natürlich hat sie auch Angst. Aber sie ist nicht wie viele Frauen von früher, die einfach vor Angst erstarren. Sie kämpft sich immer durch und macht meistens das beste aus der Situation. Auch lässt sie sich nicht den Mund verbieten und kann meistens nicht die Klappe halten. Isabel hat außerdem einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Oh sowas liebe ich ja, da ich mich gut mir ihr identifizieren kann. Und dadurch ist sie sehr mutig.Sie verliert auch nie ihre Stärke und behält immer ihren Stolz und lässt sich nicht unterkriegen.Im Laufe des Buches entwickelt sich Isabel merklich weiter. Sie setzt sich für das ein, was sie für richtig hält. Das finde ich einen sehr schönen Charakterzug.Ralph ist ein Hitzkopf, damit habe ich leider so meine Probleme. Zwar handle ich auch mal unbedacht, aber bei ihm regt mich das auf. Ansonsten ist er ein sehr loyaler Freund. Im Laufe der Geschichte wird Ralph natürlich auch älter und macht so seine Erfahrungen. Dadurch wird er auch erwachsenerer und lässt sein Hitzkopf ein bissl schrumpfen. Im Laufe des Buches lerne ich ihn auch immer zu lieben. Besonders, da er sich auch merklich weiter entwickelt und über sein Handeln nachdenkt.Ich finde es auch sehr toll, wie sich die Spannung weiter aufbaut und es einfach immer spannender wird und man das Buch am Ende gar nicht aus der Hand legen möchte. Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut so viele Seiten durch die Finger gehen, wenn es gut geschrieben worden ist.Ich freue mich ja bei den ganzen schwierigen Namen, dass die Hauptfigur Isabel heißt.Ich finde den Schreibstil wirklich toll, er ist sehr detailliert. Es wird aus Isabels Sicht erzählt.Außerdem ist am Anfang ein Stammbaum, der ein bissl Licht ins Dunkel bringt und auch ein Personenverzeichnis. Das Personenverzeichnis ist nichts für mich, da ich es nicht behalten kann, was dort steht. Zum Nachschlagen ist es aber gut geeignet.

  • Nicigirl85
    2018-12-25 08:22

    Titel: Geschichten sind die Nahrung für unseren Geist...Im letzten Jahr habe ich Sabrina Qunaj durch den historischen Roman "Die Tochter des letzten Königs" für mich entdeckt, welches der Vorgängerband zu dem vorliegenden Buch "Das Blut der Rebellin" ist. Die Romane sind allerdings in sich abgeschlossen und können auch getrennt voneinander gelesen werden, aber man würde ganz klar etwas verpassen, wenn man sich den Vorgänger entgehen ließe.Dieses Mal begleiten wir die junge Isabel in Wales um 1146. Sie gehört dem angesehenen und mächtigen Geschlecht der Geraldines an und soll eine Zweckehe eingehen. Leider handelt es sich bei dem Bräutigam um den brutalen Sheriff von Pembroke. Bedrückt macht sich Isabel auf dem Weg in ihr Schicksal, doch der Zufall ist ihr hold und alles kommt anders als gedacht...Die Handlung wird uns über einen Erzähler näher gebracht, der über alle handelnden Personen Bescheid weiß, so erfahren wir detailliert etwas zu den einzelnen Akteuren.Bei Isabel, die mir bereits auf den ersten Seiten ans Herz wuchs, handelt es sich um die Enkelin von Nesta, die im ersten Buch die Hauptrolle spielte. Isabel ist trotz ihres zarten Alters eine Frau, die weiß was sie will und die ihren Weg geht. Solch starke Frauencharaktere faszinieren mich immer sehr und ziehen mich magisch in ihren Bann.Das Schicksal von Isabel ist hier sehr gefühlvoll beschrieben, man fühlt und leidet mit ihr und hofft, dass sie dem Scheusal von Sheriff entkommen kann.Aber nicht nur die Hauptakteurin weiß zu faszinieren, gibt es doch auch genug Nebendarsteller, von denen man gerne liest. Mir sind da besonders Ralph le Walleys und Eira, die Geliebte von Maredudd, im Gedächtnis geblieben. Und ein Wiedersehen mit Nesta und ihren Söhnen gibt es auch.Und ganz nebenbei erfährt man mal wieder sehr viel Wissenswertes über die Waliser und ihre Geschichte.Frau Qunaj schafft es Charaktere zu zeichnen, mit denen man sich identifizieren kann und ihr Schreibstil ist so fesselnd, dass man die Zeit um sich herum völlig vergisst. Wenn man eines ihrer Bücher liest, dann braucht man keine Angst vor vielen Seiten haben, denn bei ihr können es nie genug sein.Fazit: Ein unheimlich spannender historischer Roman, den ich sehr gern weiterempfehle. In meinen Augen nicht nur etwas für Histofans.

  • Lena
    2018-12-25 12:22

    Ich habe dieses Buch im Austausch für eine ehrliche Rezension vom Verlag erhalten.Erster Eindruck:Da sind wieder so tolle Bilder in den Klappen ^^ Wie schon bei „Die Tochter des letzten Königs“. Ansonsten ist das Cover typisch historischer Roman, nix besonderes halt.Inhalt:Wales, 1146: In England herrscht Bürgerkrieg. Die Waliser nutzen dies um gegen die Herrschaft der Normannen zu rebellieren. Isabel de Carew ist die Enkeltochter einer walisischen Prinzessin und Tochter der mächtigen normannischen Geraldine-Familie. Ihre Hochzeit mit dem Sheriff von Pembroke soll die Macht der Normannen festigen. Doch dann wird sie entführt…Meine Meinung:Die Inhaltsangabe(weder meine noch die vom Verlag :) ) hört sich erst mal nicht danach an, aber hier verbergen sich tolle Charaktere und ein Plot der mit damsel-in-distress so gar nichts zu tun hat.Im Gegensatz zum Vorgängerband, der die Geschichte von Isabels Großmutter erzählt, fand ich die Charaktere hier ausnahmslos gelungen. Isabel ist zwar manchmal auch naiv, aber sie verhält sich allgemein ihrem Alter angemessen. Auch die Nebenfiguren sind sehr gut ausgearbeitet. Einzig Nesta, Isabels Großmutter, bleibt etwas eindimensional (und ist genau genommen unrealistisch fit für ihr Alter, gerade für die damalige Zeit)Der Schreibstil ist wirklich gut und Sabrina Qunaj versteht es die damalige Zeit heraufzubeschwören. Teilweise werden jedoch Dinge genauestens ausgeführt, die erst viele, viele Seiten später wichtig werden oder teilweise auch gar nicht mehr. Dadurch hat das Buch leider einige LängenDen Plot habe ich oben ja schon einmal kurz angesprochen und zu viel will ich auch nicht verraten, aber dieses Buch erzählt wirklich ein ganzes Leben und lässt sich deswegen schwer in Worte fassen. Die Figur der Isabel ist dabei sehr faszinierend.Fazit:Ein wunderbarer historischer Roman, der manchmal einige Längen hat, jedoch durch tolle Charaktere überzeugt. Es fehlt jedoch das "gewisse Etwas", das einen großartigen Roman daraus macht.

  • Sarah
    2019-01-13 13:15

    Ich habe das Buch in einer Verlosung gewonnen und war wirklich angenehm überrascht.Die Charaktere sind dreidimensional und ihre Beweggründe durchweg nachvollziehbar. Insbesondere die Protagonistin Isabel macht mit ihrem starken Charakter, ihrer Entschlossenheit und ihrer Überzeugung Eindruck auf den Leser. Einziges Manko ist hier für mich, dass sie dazu neigt Dinge einfach zu vergeben, die zuvor als unentschuldbar dargestellt wurden. Dies ist aus meiner Sicht unverständlich und die Entscheidung einfach zu vergeben kam für mich oft aus dem Nichts und hat mich daher aus dem Lesefluss geholt.Die Handlung nimmt einen von Anfang an gefallen und man merkt mit wie viel Liebe zum Detail die Autorin recherchiert und geschrieben hat. Was mich etwas gestört hat, war als wie wichtig die Jungfräulichkeit der Protagonistin dargestellt wurde. Insgesamt ist das "Blut der Rebellin" aber ein fantastisches Buch und auf jeden Fall empfehlenswert.