Read So kalt wie Eis, so klar wie Glas by Oliver Schlick Online

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Die achtzehnjährige Cora kommt nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter nach Rockenfeld, wo ihr Großvater Jacob Dorneyser lebt. In dem Dorf werden nach alter Handwerkskunst Schneekugeln hergestellt, eine Tradition, die Coras Urahn Ende des 16. Jahrhunderts begründete. Der Legende nach soll ihm vom Teufel höchstpersönlich die erste Kugel geschenkt worden sein. Fasziniert von dDie achtzehnjährige Cora kommt nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter nach Rockenfeld, wo ihr Großvater Jacob Dorneyser lebt. In dem Dorf werden nach alter Handwerkskunst Schneekugeln hergestellt, eine Tradition, die Coras Urahn Ende des 16. Jahrhunderts begründete. Der Legende nach soll ihm vom Teufel höchstpersönlich die erste Kugel geschenkt worden sein. Fasziniert von der Kunst, kleine Welten unter Glas zu schaffen, bittet Cora ihren Großvater darum, sie auszubilden. Doch schon nach kürzester Zeit geschehen die seltsamsten Dinge. Da ist zum einen der gutaussehende, geheimnisumwitterte Niklas mit den stechend blauen Augen, zu dem sich Cora unwillkürlich hingezogen fühlt und dessen Besuche bei Jacob sie niemandem gegenüber erwähnen soll. Nachts beobachtet Cora Lichter im Wald und Schneeflocken fügen sich wie von Geisterhand vor ihren Augen zu warnenden Worten zusammen. In Cora wächst die Überzeugung, dass an der alten Legende ein Fünkchen Wahrheit haften muss. Was hat es mit der rätselhaften, ersten je geschaffenen Schneekugel auf sich?...

Title : So kalt wie Eis, so klar wie Glas
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ISBN : 9783764170431
Format Type : Hardcover
Number of Pages : 384 Pages
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

So kalt wie Eis, so klar wie Glas Reviews

  • Tanjas.Bookish.View
    2018-12-26 09:51

    super Idee, genial umgesetzt! ein tolles Setting mit absolut unverwechselbaren Charakteren! ich kann es nur empfehlen!

  • Insi Eule
    2018-12-26 11:55

    Darum geht es:Bei der 18-jährigen Cora schlägt das Schicksal hart zu, als ihre geliebte Mutter bei einem Unfall ums Leben kommt. Auf der Beerdigung lernt sie dann erstmals ihren Großvater Jacob Dorneyser kennen, bei dem sie nun leben soll. Kurzerhand zieht sie in das beschauliche kleine Dörfchen Rockenfeld. Da ihr Großvater im Rollstuhl sitzt und gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe ist, wohnt Cora fortan bei seiner engsten Vertrauten Elsa. Cora besucht ihn aber jeden Tag und wird von ihm eingeweiht in die Kunst des Schneekugel-Handwerks, denn Jacob folgt der uralten Tradition seiner Familie als Kugelmacher. Und auch Cora ist sofort begeistert von dieser Kunst und in ihr keimt der Wunsch, ebenfalls eine Kugelmacherin zu werden. Doch die Idylle des Dorfes wird zunehmend gestört, denn seltsame Dinge gehen vor. Blaue Lichter erscheinen am Himmel und dann taucht noch ein seltsamer junger Mann in Jacobs Werkstatt auf. Jacob scheint gefährliche Geheimnisse zu haben und Cora versucht dem auf die Schliche zu kommen...So fand ich es:Ich muss gestehen, dass ich nicht sehr viel von diesem Buch erwartet habe, nur eine nette kleine Geschichte die so dahinplätschert und mich ein bisschen in winterliche Stimmung versetzt. Was auch völlig in Ordnung gewesen wäre. Aber ich war dann wirklich überrascht wie lebendig und winterlich märchenhaft es sich gestaltete.Die Charaktere sind allesamt sehr liebenswert und individuell ausgearbeitet. Es fiel mir leicht sie sofort in mein Herz zu schließen. Gerade Coras Gastmutter Elsa ist ist eine Marke, über die ich mich noch stundenlang hätte amüsieren können. Ihre raue und gleichzeitig herzlich tollpatschige Art hat für etliche Lacher gesorgt. Auch Cora selbst ist einfach ein nettes Mädel, die ich gerne durch das Buch begleitet habe. Sämtliche Nebencharaktere waren ebenso unterschiedlich gezeichnet und jeder hatte seine Eigenschaften, die ihn ausmachen. Was dabei vielleicht ein bisschen zu kurz kam, waren die persönlichen Gefühle. Das ging meines Erachtens nicht so richtig in die Tiefe. Cora hat den Verlust ihrer Mutter viel zu schnell zur Seite geschoben und einfach weiter gemacht, als wäre nichts gewesen. Und so war es halt dann auch die ganze Zeit. Negative Gefühle wurden sehr schnell verarbeitet oder verdrängt bzw. überlagert von der Handlung. Und auch wenn Charaktere miteinander anbandeln fand ich das immer sehr Plötzlich und aus heiterem Himmel. Da fragt man sich dann halt mit welcher Begründung das passiert bzw. aufgrund welcher Gefühle.Dafür stand hier halt der Humor an erster Stelle, der vieles wieder wettgemacht hat. Ich muss schon sagen, dass mich die lustige Art, mit der der Autor seine Geschichte erzählt, sehr versöhnlich gestimmt hat was die fehlende Tiefe und Emotionalität betrifft. Durch diese Art wird alles in eine viel kraftvollere und lebensfrohere Schiene gelenkt, was ich nun wirklich nicht schlecht fand, sondern mir hier wirklich gut gefallen hat. Es passte eben einfach und hat eine ordentliche Portion Lesespaß mitgebracht. Und nichts destotrotz bringt die Story noch einen zauberhaften, märchenhaften Charme mit sich, der einen sofort in Winter- und Weihnachtsstimmung versetzt. Auch die Idee mit den Schneekugeln und wie sie umgesetzt wurde, hat mir super gut gefallen. Es gab auch sehr viele spannende Elemente in dieser Geschichte, durch die Geheimnisse die ans Licht geholt werden und es gibt natürlich auch einen finalen Showdown. Hat mir an sich auch ganz gut gefallen, aber einige Dinge waren halt schon vorhersehbar und es ging dann letztendlich auch alles schnell von der Bühne. Trotzdem hat mir das Buch von der Stimmung und den Charakteren her einfach so gut gefallen, dass ich total viel Spaß hatte und auch noch gerne weiter gelesen hätte, wenn das Buch noch dicker gewesen wäre.Mein Fazit:Es ist einfach ein sehr unterhaltsames Buch und für jeden eine Empfehlung, wenn er über die kleinen Kritikpunkte hinwegsehen kann und sich einfach nur in eine winterliche, geheimnisvolle Welt mit viel Humor entführen lassen möchte. Ich hatte meinen Spaß damit und bereue nicht, zu diesem Buch gegriffen zu haben.

  • Yvis Welt
    2019-01-16 10:48

    Ich werde mal mit den positiven Sachen anfangen.Das Cover des Buches finde ich wirklich wunderschön und es passt perfekt zur Geschichte. In den Schreibstil des Autors konnte ich mich sehr gut rein finden und das Buch las sich sehr flüssig.Die Geschichte und die Idee rund um die Schneekugel fand ich einfach nur Klasse. Ich hatte bisher auch noch nichts derartiges gelesen. Auch die winterliche Stimmung wurde sehr gut rübergebracht, wenn man sich die Protagonisten wegdenkt.Dennoch hat das Buch nur 2 Sterne bekommen, da ich die Protagonisten total überzogen und unglaubwürdig fand, deshalb wurde ich auch immer aus den Spannungsmomenten rausgerissen.Fast jeder Charakter ist nach Klischees aufgebaut, was man ja in vielen Büchern hat und teilweise auch braucht, aber in diesem Buch sind diese dann auch dermaßen übertrieben und werden in fast jeder Szene dann auch nochmal erwähnt oder übertrieben dargestellt, so dass, es Teilweise echt lächerlich wirkt. Manchmal dachte ich, ich lese eine schlechte Komödie.Dabei enthält das Buch auch ernste Themen, denn die 18 jährige Cora verliert in diesen Buch Ihre ganze Familie und man merkt nicht den Ansatz von Trauer.Auch andere Charakteren in diesen Buch sterben und auch da merkt man keine Anteilnahme es geht einfach so weiter als wäre nichts geschehen im Gegenteil dann tauchen noch Karikaturen von Polizisten auf die natürlich auch total unlogisch dargestellt werden.Es gibt auch Kokainabhängige in diesen Buch, da frage ich mich noch bis jetzt: "Warum?". Was sollte denn diese Nebengeschichte. Das hatte mit den Hauptthema am Ende NICHTS zu tun. Warum bringt man sowas mit ein.Und ich könnte noch so viele Dinge mehr aufzählen die ich nicht gut fand, darum konnte ich auch nur 2 Sterne vergeben.Das Buch hatte durchaus Potenzial, leider wurde dies durch die übertriebenen Charaktere total kaputt gemacht. Es ist zwar ein Jugendbuch deshalb muss aber doch nicht zwingend alle Charaktere so darstellen, dass 12 jährige sich bei jeder Szene totlachen.

  • Schokofrosch
    2019-01-11 04:46

    Cora zieht nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Großvater nach Rockenfeld - die Stadt der Schneekugeln. Ihr Großvater Jacob selbst ist Kugelmacher und Nachfahre des ersten Kugelmachers überhaupt. Cora merkt schnell, dass auch sie dieses Habdwerk erlernen will und erfährt immer mehr über die mysteriöse Legende um die erste Schneekugel. Bei ihren Nachforschungen gerät sie selbst in Gefahr. Das Buch ist in einem schönen Stil geschrieben und Oliver Schlick bringt hervorragend eine schöne, sinnliche und mysteriöse Armosphäre auf. Ein bisschen Winter, ein bisschen Magie und das ideale Weihnachts-YA Buch ist geschaffen. Das einzige was mich gestört hat: der Autor hat scheinbar keine Kenntnis über die Trauer eines Hinterbliebenen. Jeder trauert anders, aber keiner denkt schon nach einer Woche und so gut wie keinen Tränen nicht mehr an den Tod einer geliebten Person. Auch schien mir der Ablauf Coras Allergie nicht realistisch. Da wär ein bisschen Nachforschen nötig gewesen. Ansonsten ein tolles Buch: abwechslungsreiche Charaktere, winterliche Atmosphäre und spannende Magie: 4 Sterne.

  • Jane (whatjanereads)
    2018-12-26 09:14

    Die Grundidee hinter der Story war wirklich toll und mal etwas ganz anderes! Aber leider ging das Buch zu 90% über ganz andere Dinge und hat sich zeitweise wirklich gezogen. Die Charaktere waren leider alle super klischeehaft ausgearbeitet und die ganzen großartigen Aufdeckungen am Ende waren total hervorsehest. Die Lovestory in der Geschichte könnte ich leider auch nicht wirklich nachvollziehen...2 Minuten gesehen, kein Wort gewechselt aber direkt beim nächsten Treffen küssen?! Zudem hätten die Charaktere vom Verhalten her auch locker 15-16 Jahre alt sein können und keine 18-19. Wirklich schade. Weniger Charaktere und mehr Hauptstory hätten dem Buch wirklich zu getan!

  • Jennys Bücherkiste
    2018-12-26 03:44

    Rezension:Mit Büchern, die in den Raunächten spielen, scheine ich kein Glück zu haben. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und war gespannt, wie Fantasy mit Schneekugeln verbunden wird. Jetzt muss ich sagen, dass diese Verbindung im Grunde alles ist, was mir an der Geschichte gefallen hat. Der Rest konnte mich überhaupt nicht überzeugen.Am meisten enttäuscht bin ich von den Charakteren. Mit Cora, der Protagonistin, bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden. Sie ist insbesondere am Anfang reichlich zickig, hat aber ansonsten irgendwie keine Emotionen. Dass ihre Mutter gestorben ist, ist nach ein paar Seiten schon nicht mehr erwähnenswert und dass andere Menschen in ihren Armen sterben, lässt sie auch völlig kalt. Ob sie sich gut oder schlecht fühlt, konnte ich immer nur dem Text entnehmen, weil ich keinen Zugang zu ihr gefunden habe und damit auch nicht mitfühlen konnte. Das gilt in besonderem Maß für die Liebesgeschichte, die in meinen Augen absolut unglaubwürdig ist. Schon nach der ersten Begegnung ist Cora bis über beide Ohren verliebt, muss ständig an ihn denken, hat überhaupt keine Angst davor, dass er offensichtlich kein Mensch ist, und trotzdem schafft sie es nicht, auch nur eine einzige Emotion zu transportieren.Dieser Mangel an Emotionen kann auch durch die anderen Charaktere nicht kompensiert werden, da diese allesamt blass bleiben. Jede Figur hat eine Eigenschaft, die sie ausmacht, und bei jeder Erwähnung der Person wird da nochmals kurz drauf eingegangen, damit das nicht in Vergessenheit gerät. Beispielsweise ist Elsa das tollpatschige Mannsweib, Julian der verzogene Schnösel, Toby ein hirnloser Schläger, Melly eine hyperaktive Idiotin, Zachariah ein missmutiger Spanner und Marlene eine umwerfende Schönheit. Hinzu kommen dann noch Polizisten, die wie idiotische, unfähige Karikaturen dargestellt sind, eine Psychologin, die total einen an der Klatsche hat und selbst eine Therapie bräuchte, und so weiter. Es gibt nicht eine Figur, die nicht wie ein ausgestanztes Klischee wirkt, und nur der stockschwule Moritz schafft es, trotz Stereotypisierung halbwegs witzig zu sein.Leider konnte auch die Handlung das Ruder nicht herumreißen. Zwar hat mir die Idee gut gefallen und ich fand die Geschichte hinter der Geschichte interessant, die Umsetzung war aber leider ziemlich langweilig. Das Buch braucht lange, bis es halbwegs in Schwung gekommen ist, da Cora nach dem Tod ihrer Mutter zunächst einmal nach Rockenfeld umziehen und sich mit dem Dorf und den Personen dort vertraut machen muss. Allerdings sind die meisten Menschen, insbesondere ihre neuen Klassenkameraden, nicht einmal eine namentliche Erwähnung wert, sodass sich das Buch schon auf dem ersten Stück zieht. Das genaue Gegenteil, das leider trotzdem nicht gelungen ist, ist das Finale. Der Höhepunkt, auf den das ganze Buch hinausläuft, ist absolut unspektakulär, kein bisschen spannend und wird eben schnell auf einer Seite abgehandelt. Da hätte die Geschichte deutlich mehr Potenzial gehabt.Am wenigsten gefallen hat mir jedoch der Mittelteil. Das liegt auch mit an der Protagonistin, die unfassbar schwer von Begriff ist. Das ganze Buch über reiht sich eine Vorhersehbarkeit an die andere, aber ihr muss immer erst jemand haarklein erklären, worum es jetzt genau geht. Besonders deutlich wird das, als ihr Großvater ihr beinahe wortwörtlich ein geheimes Versteck verrät und sie 150 Seiten braucht, um den Wink mit der Litfaßsäule zu verstehen. Zu Gute halten muss ich ihr da allerdings, dass alle anderen es auch nicht verstehen. Damit konnte mich das Buch weder am Anfang noch in der Mitte noch am Ende mitreißen. Dass die Geschichte außerdem nur in drei Teile und nicht in Kapitel unterteilt ist, hat die Lesedynamik auch nicht gefördert, denn statt „nur noch das Kapitel zu Ende“ zu lesen, habe ich immer einfach aufgehört, wenn ich keine Lust mehr hatte.Fazit:Das Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Cora, die Protagonistin, ist zickig, unfassbar schwer von Begriff und schafft es während des ganzen Buches nicht, auch nur eine einzige Emotion zu transportieren. Dadurch sind die Todesfälle unemotional und die überstürzte Liebesgeschichte wirkt an den Haaren herbei gezogen. Alle anderen Charaktere sind ausgestanzte Klischees und blasse Stereotype. Auch die Handlung konnte mich nicht fesseln, da das Buch eine lange Anlaufzeit hat, im Mittelteil durch die Vorhersehbarkeiten ziemlich langweilig ist und das unspektakuläre Finale schnell auf einer Seite abgehandelt wird. Gefallen haben mir nur die Idee und einige wenige Witze von Moritz, dem stockschwulen Stereotyp. Daher kann ich „So kalt wie Eis, so klar wie Glas“ nicht mehr als zwei Schreibfedern geben.http://jennys-buecherkiste.blogspot.d...

  • kohoho
    2019-01-23 12:13

    Das Buch beginnt direkt mit einem harten Schicksalsschlag und man befindet sich direkt auf der Beerdigung von Coras Mutter. Ihr altes gewohntes Leben hinter sich lassend, zieht Cora zu ihrem bis dahin unbekanntem Großvater in das beschauliche Dorf Rockenfeld, und es beginnt eine wahre Wunderwelt. Zuerst denkt man, dass alles ganz normal ist, Coras Großvater stellt, wie 4 andere Bewohner des Dorfes auch, Schneekugeln her. Fasziniert von den kleinen Welten unter Glas will Cora auch unbedingt Kugelmacherin werden und ich war auch sofort davon begeistert, wo kann ich das lernen?Der geheimnisvolle Niklas taucht auf und er wirft Fragen auf, wer er ist und was er mit Coras Großvater zu tun hat, scheint er doch nicht menschlich zu sein. Aber er macht sich wirklich rar am Anfang, bis Cora eines Nachts eine seltsame Begegnung hat, aus der sie gerettet wird und man denkt sich schon, dass es Niklas sein muss. Weitere Geheimnisse werden im Lauf der Geschichte gelüftet, bis Cora ein weiterer Schicksalsschlag trifft. Nun ist sie in Gefahr und Niklas versucht alles, um sie davor zu bewahren. Als es keinerlei Ausweg mehr gibt und Cora endlich Antworten auf all ihre Fragen bekommen möchte, erklärt Niklas ihr alles, die Wilde Jagd, die Holle und auch die Unzerbrechliche Kugel und ihr Zusammenhang mit Coras Familie. Eine spannende und aufregende Suche nach der Unzerbrechlichen beginnt und Cora muss entscheiden, wer Freund oder Feind ist.Die Vorstellung der Charaktere ist einfach gut geschrieben, man lernt sie direkt ohne Umschweife kennen. Cora ist eine starke Persönlichkeit, sie schlägt sich durch's Leben und ist darin auch ziemlich gefestigt mit ihren 18 Jahren. Jacob, ihr Großvater, ist ein lieber Charakter, ich mochte ihn auf Anhieb. Auch Elsa, bei der Cora einzieht, ist eine witzige Figur im Roman und ich hab mich über sie wirklich gefreut.Im Verlauf des Buches bekommen sie alle ein wenig Tiefe und werden gefestigt, andere wichtige Charaktere kommen noch hinzu und werden vorgestellt. Moritz wird ein guter Freund von ihr, der immer für sie da ist und auch sehr gute Sprüche auf Lager hat. Die vier anderen Kugelmacher sind jeder verschieden und speziell, es war interessant, die vier kennenzulernen, auch wenn man sich über ihre Art doch ein wenig gewundert hat. Am besten finde ich ja den Umgang mit der Legende der Rauhnacht. Sie wird wirklich super eingebaut, die Wilde Jagd und die Holle werden angesprochen und geben einen super Hintergrund für die Geschichte. Alles vermischt mit Schneekugeln, ich hab so eine Geschichte noch nie gelesen und war davon einfach wirklich begeistert.Einzelne Stellen oder Szenen waren im Buch nicht sonderlich gut geschrieben, oder auch einfach nur überflüssig, aber im Gesamtbild hat das keinen Schaden angerichtet. Man liest sich schnell in das Buch ein, der Schreibstil ist flüssig und nicht stockend und die Seiten blättern sich schon von fast alleine um.Ein wenig enttäuscht war ich dann doch vom Ende des Buches. Es wird richtig gut auf das Ende hingearbeitet, die Spannung baut sich gut auf und man ist wirklich gefesselt und wartet den Höhepunkt des Buches spannend entgegen. Leider wurde genau der dann ziemlich schnell abgefertigt. Ich denke, dass man da doch noch ein wenig mehr hätte ausschmücken können, es fehlt irgendwie etwas und geht so schnell, dass ich zum Beispiel Angst hatte, doch irgendwas wichtiges überlesen zu haben. Mir fehlen da dann doch die spannenden Bezüge, Elemente, die das alles noch höher geschaukelt hätten und nicht so holterdipolter von statten gehen. Bis auf das Ende und einige wenige Szenen gefiel mir das Buch aber dennoch sehr gut. Ein großes Plus ist dabei das Eingehen und die Einbindung der Rauhnacht als Fantasy-Element, und natürlich auch die Schneekugeln als der wichtigste Gegenstand im Buch.

  • Seychella
    2019-01-22 08:53

    Die 18-jährige Cora entscheidet sich nach dem Tod ihrer Mutter dazu, ihrem Großvater in das Dorf Rockenfeld zu folgen, in dem seit Generationen die schönsten Schneekugeln hergestellt werden. Hinter der Idylle verstecken sich mysteriöse Dinge: Lichtzeichen im Wald, ein rätselhafter Fremder und eine unzerbrechliche Schneekugel, die angeblich ein Geschenk des Teufels war. Cora will die Geheimnisse ihrer neuen Heimat lüften – nicht ahnend, in welcher Gefahr sie schwebt …Die wunderbare winterliche Stimmung hatte mich schnell eingefangen, aber auch Rockenfeld selbst. Die Bewohner, Geheimnisse und Traditionen ergaben eine fesselnde Mischung, der ich mich einfach nicht entziehen konnte. Besonders fasziniert haben mich auch die vielen Details über Schneekugeln und ihre Herstellung! Ich liebe Schneekugeln – und durch diese Geschichte ist das noch ausgeprägter geworden.Zu Cora hatte ich schnell einen Draht, sie ist ein wenig schüchtern und hört bei Entscheidungen auf ihr Bauchgefühl. Außerdem ist sie trotz der Trauer um ihre Mutter offen für Neues. In dem Roman gibt es überhaupt viele Figuren, die ich sehr mag. Der mysteriöse Fremde natürlich, aber beispielsweise auch die schlagfertige Elsa und den ungewöhnlichen Valentin. Und natürlich Moritz – den kann man einfach nur gern haben!Eine Sache war mir viel zu offensichtlich, aber ansonsten wurde ich oft überrascht und es gab einige Dinge, die mich zum Spekulieren gebracht haben. Der Roman wurde mit jeder Seite spannender, die Mischung immer abwechslungsreicher – es kamen neue Themen und Hintergründe dazu, die für die Geschichte wichtig waren und die Handlung vorantrieben.Und es wurde immer magischer! Besonders fasziniert haben mich die Details zur Wilden Jagd, damit hat mir der Autor wirklich eine riesige Freude gemacht, weil das einfach „mein“ Thema ist und ich das förmlich aufgesogen habe.„So kalt wie Eis, so klar wie Glas“ war für mich ein sehr stimmungsvolles Winterbuch, das mich fasziniert und gefesselt hat. Magisch, abwechslungsreich, humorvoll und manchmal auch unheimlich. Von dem Autor würde ich gerne mehr lesen und immerhin gibt es da noch „Salamandersommer“ – wenn auch nur als eBook …

  • LittleMissBookworm
    2019-01-04 05:01

    "So kalt wie Eis, so klar wie Glas" ist ein Fantasyroman für Jugendliche, der sich in der Vorweihnachtszeit besonders gut liest.Nach dem Unfalltod ihrer Mutter zieht die 18-jährige Cora zu ihrem ihr bis dahin völlig unbekannten Großvater. Dieser erzählt ihr, dass ihre Familie auf eine lange Tradition der Schneekugelherstellung zurückblickt, ja, dieses Handwerk sogar begründet hat. Begeistert beginnt Cora eine Ausbildung bei ihrem Großvater ohne jedoch zu ahnen in welcher Gefahr sie sich befindet. Die schauermärchenumwobene erste Schneekugel, die ihr Urahn vom Teufel persönlich bekommen haben soll, befindet sich nämlich im Besitz von Coras Familie und manche Menschen schrecken vor nichts zurück um diese in die Hände zu bekommen...Mir fällt es schwer, dieses Buch zu bewerten, da mir einige Dinge sehr gut und andere überhaupt nicht gefallen. Schade finde ich, dass es fast bis zu Hälfte des Buches dauert bis die Geschichte richtig in Schwung kommt.Enttäuscht hat mich die "Liebesgeschichte" zwischen Cora und einem geheimnisvollen Fremden. Diese ist leider nicht sehr authentisch und wirkt auf mich zu gezwungen.Was mich jedoch begeistert, ist die Geschichte an sich - eine interessante fantastische Geschichte für junge Erwachsene mit einer Storyline, die an keine andere erinnert.Insgesamt ist das Buch dank der einzigartigen Handlung lesenswert. Ich empfehle es für Jugendliche ab 12 Jahren.

  • Jane
    2019-01-03 10:54

    Die Geschichte hat mich in zweifacher Hinsicht positiv überrascht. Zu Anfang erschien mir der Schreibstil nicht besonders gut, Zu einfach gestrickt, erschien mir die Satzstruktur. aber ehe ich mich versah hatte mich das Buch gefesselt und ich konnte es nur noch schwer weglegen. Ähnlich war es mit dem Plot. Erschien er auch teilweise vorhersehbar, so war ich doch gefesselt bis zur letzten Zeile!Ein tolles Buch für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene die sich einen magischen Blick auf die Welt nicht verwehren. Sollte das Thermometer in den nächsten Tagen mal wieder an den 30° kratzen, schnappt euch “So kalt wie Eis,…” und ihr werdet in einen Winterwunderlandkrimi entführt und spätestens wenn der erste Rauhreif erscheint werde ich es wieder in die Hand nehmen und noch einmal lesen ;-)Für die Anfangsschwierigkeiten gibt es einen Stern Abzug, was aber nicht an meiner Empfehlung für dieses Buch schmälern sollte. Bis jetzt meine Top-Winter-Lese-Empfehlung.

  • Sanne
    2019-01-18 07:11

    Eine tolle, liebenswürdige Geschichte die sich perfekt zur Vorweihnachtszeit lesen lässt. Die Atmosphäre in diesem Buch ist märchenhaft winterlich und auch die Handlung überzeugt - wenn sie auch ein wenig braucht, um ins Rollen zu kommen - von Intelligenz und Originalität. Leider musste ich dem Buch ein Stern abziehen, da mir die Romanze - die schon relativ im Vordergrund steht - in diesem Buch zu gezwungen vorkam. Man hätte das Problem lösen können, hätte man den Charakter des Niklas früher / anders eingeführt und ihn besser entwickelt - oder es bei einer rein platonischen Beziehung belassen können (wäre nicht weniger verkehrt / liebenswert / dramatisch gewesen).

  • Annsophie smz
    2019-01-22 06:07

    insgesamt ein gute Buch , hätte mir aber bei der Protagonistin mehr Charakter gewünscht

  • The Treasure Quest
    2018-12-23 03:46

    wunderschön geschrieben, teilweise echt schöne Charaktere, Handlung ein wenig vorhersehbar und manchmal etwas zu einfach....ich denke ich bin einfach ein bisschen zu alt für dieses Buch ;)

  • Isabella
    2019-01-14 11:49

    Eine zauberhafte Abwechslung vom üblichen Fantasy-Einheitsbrei. Perfekter Roman für die Winterzeit!